Hemma (Hl. Königin)

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  • Emma von Altdorf genannt
  • * 808
  • † 31. Januar 876
  • ▭ Regensburg, St. Emmeram


Hemma war Gattin des ostfränkischen Königs Ludwigs des Deutschen. Ihr Grab ist in St. Emmeran in Regensburg.


Leben

Im Jahre 827 wurde sie Königin.

Hemma war die Tochter des Grafen Welf I. und seiner Frau Heilwig aus Sachsen. Sie war tugendhaft und schön, ihr Eheleben war vorbildlich. Hinkmar wirft ihr vor, den ältesten Sohn Karlmann zu sehr bevorzugt zu haben. Da der König - angeblich durch diesen Einfluß - das Unterkönigreich Karlmanns auf Kosten der Herrschaftsgebiete seiner anderen Söhne stark vergrößerte, brach ein Aufstand unter der Führung Karls III. und Ludwigs III. aus, der jedoch mit einer Versöhnung endete.

Gegen Ende des Jahres 874 wurde Hemma durch eine Lähmung stumm und starb im Januar 876 in Abwesenheit ihres Mannes, der sie ihm Jahr zuvor das letzte Mal besucht hatte. Ihr Grabmal in St. Emmeram in Regensburg als eines der bedeutendsten deutschen Monumente des 13. Jahrhunderts.

Kinder

Hemma und Ludwig hatten sieben Kinder, drei Söhne, Karlmann, Ludwig, genannt der Jüngere, und Karl III., auch der Dicke genannt, und vier Töchter namens Hildegard, Irmgard und Berta, die in den Kirchendienst traten, und Gisla, von der nichts weiter bekannt ist.

Verweise