Herz und Mund und Tat und Leben I (BWV 147a)

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Das Werk

Dies ist eine Weimarer Kantate von Johann Sebastian Bach, die zum 4. Advent 1716 komponiert wurde. Zum Fest Mariä Heimsuchung im Jahre 1723 formte Bach das Werk zu der berühmten Kantate "Herz und Mund und Tat und Leben II" um.

Text des Werkes

Coro: Herz und Mund und Tat und Leben

Herz und Mund und Tat und Leben
muß von Christo Zeugnis geben,
ohne Furcht und Heuchelei,
daß er Gott und Heiland sei.

Aria: Schäme dich, o Seele, nicht

Schäme dich, o Seele, nicht,
deinen Heiland zu bekennen,
soll er seine Braut dich nennen
vor des Vaters Angesicht!

Denn wer ihn auf dieser Erden
zu verleugnen sich nicht scheut,
soll von ihm verleugnet werden,
wenn er kommt zur Herrlichkeit.

Aria: Hilf, Jesu, hilf

Hilf, Jesu, hilf, daß ich auch dich bekenne
in Wohl und Weh, in Freud und Leid!

Daß ich dich meinen Heiland nenne
im Glauben mit Gelassenheit,
daß stets mein Herz von deiner Liebe brenne!

Aria: Bereite dir, Jesu, noch heute die Bahn

Bereite dir, Jesu, noch heute die Bahn!

Beziehe die Höhle
des Herzens, der Seele
und blicke mit Augen der Gnade mich an!

Aria: Laß mich der Rufer Stimmen hören

Laß mich der Rufer Stimmen hören,
die mit Johanne treulich lehren,

ich soll in dieser Gnadenzeit
von Finsternis und Dunkelheit
zum wahren Lichte mich bekehren.

Corale: Dein Wort laß mich bekennen[1]

Dein Wort laß mich bekennen
vor dieser argen Welt,
auch mich dein Diener nennen,
nicht fürchten G'walt noch Geld,
das mich bald möchte ableiten
von deiner Wahrheit klar;
wollst mich auch nicht abscheiden
von der christlichen Schar.

Verweise




Einzelnachweise

  1. Strophe 6 des Liedes Ich dank' dir, lieber Herre von Johann Kolros