Homburg/Unstrut (Kl.)

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  • auch: Hohenburg an der Unstrut


Die Homburg an der Unstrut war ein herrliches Kloster an der Unstrut.


Lage

Das Kloster befand sich auf dem südlichen Hochufer der Unstrutaue in Bad Langensalza.

Geschichte des Klosters

768 gab Karl der Große den Bau des Klosters Homburg in Auftrag. Er setzte die Herren von Driefurt als Vögte über das Kloster ein. Für das Jahr 1073 wird eine Fürstenversammlung im Reichshof Homburg bei Salza chronologisiert.

1136 wurde die Stiftung des Benediktinerklosters Homburg erneuert. Kaiser Lothar III. bestimmte die Umwandlung des Nonnenklosters in ein Mönchskloster. Es gehörte zur Erzdiözese Mainz und wurde unter den Schutz von Papst Honorius II. gestellt.

1196 verliehen Bernhard, Herzog von Sachsen und Heinrich V., Pfalzgraf bei Rhein, dem Kloster Homburg den Besitz an der Kirche St. Stephan in Salza samt Patronat und Grundbesitz.

1541 wurde das Benediktinerkloster Homburg im Zuge der Reformation rechtswidrig aufgehoben. Ende des 19. Jh. waren noch sehr spärliche Reste des Klosters zu sehen. Heute gilt Kloster bzw. Burg als abgegangen, d. h. ohne jegliche Überreste.

Weitere Geschichte

Am 9. Juni 1075 kam es zur Schlacht bei Homburg/Unstrut, in der das königliche Heer Heinrichs IV. unter Herman von Glizberg[1] und mit böhmischer Verstärkung unter Wratislav II. über das vereinte aufständische sächsisch-thüringische Heer unter Otto von Northeim und Burchard II. von Halberstadt siegte.

Verweise



Einzelnachweise

  1. von der Kunitzburg