Hurter, Friedrich Emanuel von

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Friedrich Emanuel von Hurter war ein katholischer Historiker.

Leben

Hurter studierte an der Universität Göttingen Theologie und Geschichte, wurde Pfarrer zu Schaffhausen. Sein Buch "Geschichte des Papstes Innozenz III. und seiner Zeitgenossen"[1] sowie sein vertrauter Verkehr mit Johann Joseph von Görres und Karl Jarcke, bewirkten, daß seine Amtsbrüder in Schaffhausen von ihm eine Erklärung über seine Stellung zur reformierten Kirche verlangten.

Infolge der daraus entstandenen Aufsehen erregenden Streitigkeiten legte er seine Stelle nieder und trat am 21. Juni 1844 in Rom zur katholischen Kirche über und wurde 1846 als k. k. Hofrat und Historiograph nach Wien berufen.

Politischer Umtriebe verdächtig, verlor er zwar 1848 diese Stelle, erhielt sie jedoch 1849 wieder übertragen und ward noch in demselben Jahr in den Adelsstand erhoben. Er starb am 27. August 1865 in Graz und wurde dort auf dem St. Leonhard-Friedhof bestattet.

Werke

  • Geschichte des Papstes Innozenz III. und seiner Zeitgenossen. Hamburg 1834 - 42, 4 Bdd.
  • Ausflug nach Wien und Preßburg, 1840 2 Bdd.
  • Die Befeindung der katholischen Kirche in der Schweiz. 1840, Nachträge dazu 1843
  • Geburt und Wiedergeburt; Erinnerungen aus meinem Leben
  • Geschichte Ferdinands II. und seiner Eltern. 1850 - 64, 11 Bdd.
  • Philipp Lang, Kammerdiener Rudolfs II. 1851
  • Zur Geschichte Wallensteins. 1855
  • Wallensteins vier letzte Lebensjahre. Wien 1862

Verweise


Einzelnachweise

  1. Hamburg 1834 - 42, 4 Bdd.