Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben

Aus Monarchieliga
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  • BWV 109
  • BC A 151


Text des Werkes

Coro: Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben

Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben!

Recitativo Tenore: Des Herren Hand

Des Herren Hand ist ja noch nicht verkürzt, mir kann geholfen werden.

Ach nein, ich sinke schon zur Erden vor Sorge, daß sie mich zu Boden stürzt.

Der Höchste will, sein Vaterherze bricht.

Ach nein, er hört die Sünder nicht!

Er wird, er muß dir bald zu helfen eilen, um deine Not zu heilen.

Ach nein, es bleibet mir um Trost sehr bange! Ach Herr, wie lange?

Aria Tenore: Wie zweifelhaftig

Wie zweifelhaftig ist mein Hoffen,
wie wanket mein geängstigt Herz!

Des Glaubens Docht glimmt kaum hervor,
es bricht dies fast zerstoßne Rohr,
die Furcht macht stetig neuen Schmerz.

Recitativo Alto: O fasse dich

O fasse dich, du zweifelhafter Mut,
weil Jesus itzt noch Wunder tut!
Die Glaubensaugen werden schauen
das Heil des Herrn,
scheint die Erfüllung allzufern,
so kannst du doch auf die Verheißung bauen.

Arie Alto: Der Heiland kennet ja die Seinen

Der Heiland kennet ja die Seinen,
wenn ihre Hoffnung hilflos liegt.

Wenn Fleisch und Geist in ihnen streiten,
so steht er ihnen selbst zur Seiten,
damit zuletzt der Glaube siegt.

Choralfantasie: Wer hofft in Gott und dem vertraut

Wer hofft in Gott und dem vertraut,
der wird nimmer zuschanden.
Denn wer auf diesen Felsen baut,
ob ihm gleich geht zuhanden
viel Unfalls hie,
hab ich doch nie
den Menschen sehen fallen,
der sich verläßt
auf Gottes Trost,
er hilft sein Gläub'gen allen.


Verweise