Isenburg (Hs.)

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Die Isenburger waren eines der bedeutendsten Geschlechter am Mittelrhein und im Westerwald.


Herkunft

Um 1100 hatten die Brüder Reinbold und Gerlach am Sayn- und Iserbach die Burg Isenburg erbaut und nannten sich von nun an Herren von Isenburg. Reinbold von Isenburg war mit einer Tochter des vorletzten Grafen von Arnstein verheiratet und erbte einige Besitzungen.

Die Grafschaft Isenburg erreichte ihre größte Ausdehnung im 18. Jahrhundert, sie umfaßte Teile des heutigen Main-Kinzig-Kreises und Wetteraukreises im nördlichen Teil und des Kreises und der Stadt Offenbach im südlichen Teil. Die Stammburg des Geschlechts war die Isenburg im heutigen Landkreis Neuwied. Aber bereits vor 1500 kam ein Isenburger durch Heirat zur Herrschaft Büdingen seine Nachfolger werden Grafen und u. a. auch Burggrafen von Gelnhausen.

Die Linien Isenburg-Limburg und Isenburg-Kempenich, die von Rembold von Isenburg begründet wurden, verzweigten sich mehrfach (Nieder-Isenburg). Durch Heirat erwarben Ysenburger die Herrschaft Büdingen und weitere Gebiete in der südöstlichen Wetterau (Ober-Isenburg). Als reichsunmittelbare Grafen und Fürsten zählen die diversen Linien der Isenburger/Ysenburger zum Hochadel.


Verweise