Iwan IV. der Schreckliche

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  • * 25. August 1530 in Kolomenskoje
  • † 28. März 1584 in Moskau


Iwan IV. war der erste Großfürst von Moskau, der sich zum Zaren von Rußland krönen ließ. Er stammte aus dem germanischen Fürstengeschlecht der Rjurikiden.


Herrschaft

Im Jahre 1549 ernannte sich Iwan zum Selbstherrscher[1] von ganz Rußland. Er residierte seither im Zarenpalast des Moskauer Kremls. Zar Iwan IV. gründete 1549 das erste russische Parlament, den Semski Sobor. Das Heer reformierte und modernisierte er tiefgreifend.

Iwan stärkte durch eine Reihe von Reformen die Zentralmacht Moskaus und schwächte die Bojaren, d. h. die örtlichen Fürsten. Er war der erste russische Herrscher, der Sibirien fokussierte. Er nannte sich "Zar von Sibirien". Durch die Eroberungen der Khanate Kasan und Astrachan in den Jahren 1552 und 1556 begründete Iwan das Russische Reich. Der russische Staat wurde erweitert.

Iwan versuchte einen Zugang zur Ostsee zu schaffen und griff Livland an. Der Livländische Krieg währte von 1558 bis 1583, doch gelang es Iwan noch nicht, einen direkten Zugang zur Ostsee zu schaffen. Unter Iwan IV. begann der internationale Aufstieg Rußlands und dessen Mitgestaltung der Politik der europäischen Staaten.

Bauten

Während der Regierungszeit Iwans wurde gebau u. a. die Kathedralen wie der Mariä-Himmelfahrts-Kathedrale (Dreifaltigkeitskloster) in Sergijew Possad oder der Basilius-Kathedrale am Moskauer Roten Platz.


Verweise


Einzelnachweise

  1. Autokrat, "Gossudar“, russ. государь