Jesu, woll'st uns weisen

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Die Hymne im Werk von J. S. Bach

Wohl noch ohne BWV-Nr.

Text der Hymne

1. Jesu, woll'st uns weisen,
deine Werk' zu preisen,
ohn' dich mög'n wir's nicht enden.
Herrlich'n reichen Segen
hast du uns gegeben
Ach hilf, daß wir's erkennen!


Nächst dir, du ed'ler Hort
der größte Schatz, dein Wort
nimmt weg all' unsr'e Schmerzen,
macht fröhlich uns're Herzen:
Es schallt, es schallt, es schallt
im Land jetzt mit Gewalt.


Schön' Gaben gibt dein Geist,
dein' Dienern allermeist,
christlich die Leut' zu lehren,
dein Himmelreich zu mehren.
Allein, allein allein,
dein soll die Lehre sein!


2. Schutz und Fried' im Lande,
Heil in unser'm Stande,
ist ja, Herr Christ', dein Segen.
Mitten unter'n Feinden
rettest du die Deinen,
in dir, in dir ist Kraft und Leben.


Regenten weit und breit,
getreue Obrigkeit,
hast du uns, Herr gegeben,
gute Gesetz darneben.
Es kann, es kann, es kann,
durch dich all's wohl bestah'n.


Recht tuglich (?) Polizei,
auch Ämter mancherlei,
tust du, Herr Christ, erhalten,
bei Jungen und bei Alten,
zeig'st, zei'st uns, zeigts uns
dies all's aus lauter Gunst.


3. O wie viele Gaben
muß der Hausstand haben.
gleichwohl hab'n wir nicht Mangel.
Zweifeln darf Ihr' keiner
denn der Herr nicht einen
verläßt die ihm anhangen.


Schuh, Kleider, Schaf und Rind,
Haus, Äcker, Weib und Kind,
auch and're Schätz und Beute
teilt er uns aus noch heute.
Christlich, christlich, christlich
hierum wir preisen dich!


Herr, segne Kirch' und Schul',
Haushaltung und Ratstuhl,
schütz, laß blüh'n und wachsen
Ruh', Fried' auf allen Straßen!
Nur dir, nur dir, nur dir,
Herr Christ lobsingen wir.


Verweise