Jesuiten

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Die Jesuiten, offiziell Gesellschaft Jesu (Societas Jesu, Kürzel: S.J.), waren einst der größte Männerorden der Kirche.

Geschichte

Die Jesuiten wurden am 15. August 1534 vom hl. Ignatius von Loyola gegründet und von Paul III. am 27. September 1540 mit der Bulle "Regimini militantis ecclesiae" bestätigt.

Die Ordensgemeinschaft breitete sich im 16. Jahrhundert in Europa aus und betätigte sich stark in der katholischen Reform, insbesondere im Bildungswesen. Als Missionare waren die Jesuiten in Asien, Afrika und Amerika tätig. Der Zentralismus und das strenge Gehorsamsprinzip wurden strukturelles Vorbild für zahlreiche neuere Ordensgründungen. Die Jesuiten haben im Gegensatz zu anderen Orden ein viertes Gelübde, nämlich das des besonderen Gehorsams gegenüber dem Papst.

Modernismus im 20. Jahrhundert

Nach dem Pontifikat von Pius X. waren es insbesondere Kleriker der Jesuiten, die sich modernistisch betätigten. Jene modernistischen Wölfe im Schafspelz hatten wesentlichen Anteil daran, dass im Oktober 1958 mit der Wahl des Häretikers Angelo Roncalli zum Scheinpapst "Johannes XXIII." die kirchliche Hierarchie zusammenbrach und mit dem "Zweiten Vatikanischen Konzil" (1962-1965) endgültig die Scheinkirche installiert wurde. Unter den Klerikern der wahren Kirche gibt es nur noch sehr vereinzelte Männer, die in der Tradition der Jesuiten wirken.

Verweise