Jobst von Mähren

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Jobst von Mähren
  • * 1351
  • † 18. Januar 1411 in Brünn
  • Regierungszeit in Deutschland: 1410 - 1411


Jobst von Mähren war Deutscher König.

Inhaltsverzeichnis

Wahl

Die Wahlen nach der Ermordung Ruprechts begannen am 18. Mai 1410. Bei der ersten Wahl am 20. September wurde Sigismund, der König von Ungarn gewählt. Da Friedrich, der Burggraf von Nürnberg, lediglich behauptete, Kurbrandenburg zu vertreten, ohne aber vom amtierenden Markgrafen Jobst, dem Neffen des verstorbenen Kaisers, dazu befugt worden zu sein, erklärte das Kurfürstenkollegium die Wahl für ungültig. Am 1. Oktober 1410 wurde Jobst von Mähren gültig gewählt. Leider verstarb Jobst bereits drei Monate später.

Leben

Seine Eltern waren Graf Johann Heinrich von Tirol, Markgraf von Mähren (jüngerer Bruder Karls IV.) und Margarete von Troppau.

Jobst war der Erbe der Markgrafschaft Mähren, in die er sich mit seinem Bruder Prokop teilte. Da er keine Kinder und Erben hatte, fiel Mähren nach seinem Tode an den König von Böhmen zurück.

Jobst nahm von Sigismund die Mark Brandenburg zunächst zum Pfande. 1388 erhielt er sie dauerhaft und 1397 wurde er mit Brandenburg belehnt. Im Jahre 1402 verkaufte er die Neumark an den Deutschen Orden. Nach dem Tod von Jobst fiel die Mark zurück an Sigismund. 1389, nach dem Tod Wenzels von Luxemburg, erhielt er das Herzogtum Luxemburg.


Ehen

  • ∞ Elisabeth von Oppeln
  • Agnes von Oppeln (Tante von Elisabeth)


Verweise