Freylinghausen, Johann Anastasius

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  • Johann Anastasius Freylinghausen
  • * 2. Dezember 1670 in Gandersheim
  • † 12. Februar 1739 in Halle (Saale))


Johann Anastasius Freylinghausen war Theologe und Dichter.


Leben

Freylinghausen war einer der einflußreichsten Theologen der pietistischen Halleschen Schule und als Schüler und Nachfolger von August Hermann Francke, der zugleich sein Schwiegervater war, der zweite Direktor der Franckeschen Stiftungen.

Freylinghausen studierte in Jena Theologie und wurde in Halle von August Hermann Francke für den Pietismus gewonnen. Er wurde 1695 dessen Assistent im Predigtamt an St. Ulrich und starb 1739 in Halle als Pfarrer von St. Ulrich und Direktor des Waisenhauses.

Freylinghausens Bedeutung liegt vor allem auf dem Gebiete der Hymnologie. Er gab das Geistreiche Gesangbuch heraus,

Freylinghausen war seit 1715 verheiratet mit Franckes Tochter, seiner eigenen Patentochter, der 27 Jahre jüngeren Johanne Sophie Anastasia. Das Paar hatte einen Sohn Gottlieb Anastasius Freylinghausen, der später ebenfalls Direktor des Waisenhauses wurde, und zwei Töchter.

Hymnen des Dichters

Werke

  • Grundlegung der Theologie. Mit einer Einl. hrsg. von Matthias Paul. Nachdr. der Ausg. Halle, Verl. des Waysenhauses, 1703. Hildesheim; Zürich; New York: Olms-Weidmann 2005
  • Geistreiches Gesangbuch Halle: Waisenhaus 1704
  • Compendium oder Kurtzer Begriff der gantzen christlichen Lehre in 34 Articuln, nebst einer summarischen Vorstellung der göttlichen Ordnung des Heyls, in Fragen und Antwort einfältig und schriftmässig entworfen von Jo. Anastasio Freylinghausen. Halle: Waisenhaus 1766.