Faber, Johannes

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Leben

Faber wurde in Heilbronn geboren und trat 1520 in das Dominikanerkloster in Wimpfen ein. 1534 war er in Augsburg Domprediger, kam dann jedoch nach dem Verbot katholischer Predigten durch den Augsburger Magistrat nach Köln, wo er wichtige Schriften publizierte.

In einer der Schriften wird die versuchte Reformation in Wimpfen durch Erhard Schnepff geschildert. Fabri kehrte von Köln in das vorerst noch katholisch gebliebene Wimpfen zurück, sah sich dann auch dort mit dem Glaubenswechsel konfrontiert und wandte sich im Frühjahr 1540 nach Kolmar.

1544 kam er als Domprediger nach Freiburg/Breisgau. 1546 wurde er Prediger und Prior in Schlettstadt. Nach dem für die katholische Seite glücklichen Ausgang des Schmalkaldischen Krieges wurde er 1547 als Domprediger in das wieder katholisch gewordene Augsburg zurückberufen.

In Augsburg verfaßte er den Großteil seiner über 20 Bücher, die sich teils in deutscher, teils in lateinischer Sprache insbesondere gegen die Lutheraner wandten. Nachdem er 1552 an der Universität Ingolstadt von Petrus Kanisius zum Doktor der Theologie promoviert wurde, lehrte er dort an der Theologischen Fakultät. Er wurde 1558 in der Augsburger Dominikanerkirche bestattet.

Werke

  • Der rechte Weg (1553)
  • Der geistliche Unterricht (1556)
  • Katechismus (1551)
  • Beichtbüchlein (1550)
  • Gebetbuch.
  • Was die evangelische Messe sei, gründliche und christliche Anzeigungen aus der heiligen Schrift und aus den alten heiligen Kirchenlehrern (1555)

Verweise