Johannes Nepomuk

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Johannes Nepomuk war ein höchst erfolgreich wirkender Geistlicher in Prag im 14. Jh. Weil er sich dem königlichen Machtanspruch widersetzte, ließ ihn der böhmischen König Wenzel foltern und ertränken. Im Jahre 1729 wurde Johannes heiliggesprochen.

Johannes Nepomuk ist der bekannteste "Brückenheilige" aller Zeiten. Von dem Urbild auf der Prager Karlsbrücke gibt es hunderte Nachahmungen. Obwohl die Historie nicht erwiesen ist, gilt er als Märtyrer des Beichtgeheimnisses. Man sagt, daß er sich den Zorn des Königs zuzog, weil er das Beichtgeheimnis der Königin wahrte. Diese Aussage wurde dadurch bestätigt, daß man bei der Eröffnung des Grabes im Jahre 1719 seine Zunge unverwest fand.


Verweise