Jordan von Sachsen

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  • * um 1185/1190 bei Dassel
  • † 1237 bei Akkon vor der Syrischen Küste
  • Gedenktag ist der 13. Februar


Der Dominikanergeistliche Jordan von Sachsen vollendete die Gründung des hl. Dominikus und führte den Dominikanerorden zu einsamer Höhe.


Leben

Jordan gilt als eigentlicher Organisator des Dominikaner-Ordens. Seine hohe Bildung, die ihn auch zu einem hervorragenden Redner machte, verschaffte ihm weltweit Anerkennung und Ruhm.

Jordanus begründete die katholische Lehrtätigkeit und damit die eigentliche spätmittelalterliche Theologie. Er sorgte für eine fundierte Ausbildung der Mönche auf praktischer Grundlage ohne übertriebene Kasteiungen.

Nachdem er in Paris den Dominikanerorden organisiert und weitgehend neu strukturiert hatte, ging er 1237 auf Große Fahrt nach Jerusalem, um in Heiligen Land Ordensniederlassungen zu besuchen. Auf der Rückreise zerschellte sein Schiff am 13. Februar 1237 an einem Felsen vor der Syrischen Küste. Jordanus wurde in Akkon in der Dominikanerkirche beigesetzt. Die Kirche wurde im Jahre 1291 zerstört. Im Jahre 1826 wurde er von Papst Leo XII. seliggesprochen.


Verweise