Frings, Josef

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Josef Frings (* 6. Februar 1887 in Neuss; † 17. Dezember 1978 in Köln) war ein modernistischer Erzbischof und Kardinal des mittleren und späten 20. Jahrhunderts.

Familie

Vater: Heinrich Frings, Textilfabrikant
Mutter: Maria, geb. Sels
Bruder: Alfons Frings, 1946–1961 Oberbürgermeister von Neuss
Bruder: Heinrich Frings, Reichsgerichtsrat, der 1946 im sowjetischen Speziallager Nr. 1 Mühlberg ermordet wurde.

Leben

Frings hatte bereits in den 1920er Jahren berufliche Kontakte zu Konrad Adenauer, die zu erheblichen Spannungen führten. Er war in den Jahren 1948 und 1949 Mitglied der freimaurerischen CDU-Partei.

Erzbischof und Kardinal

Das Amt des Erzbischofs von Köln, in das er am 1. Mai 1942 überraschend berufen wurde, bekleidete Josef Frings von 1942 bis 1969. Seine Bischofsweihe nahm am 21. Juni 1942 der apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Cesare Orsenigo, im Kölner Dom vor. Mitkonsekratoren waren die Kölner Weihbischöfe Wilhelm Stockums und Joseph Hammels. Sein Wappenspruch lautete: Pro hominibus constitutus.

Am 18. Februar 1946 wurde er gemeinsam mit Konrad Graf von Preysing und Klemens August Graf von Galen von Pius XII. in das Kardinalskollegium aufgenommen. In seiner Funktion als Kardinalpriester wurde ihm die Titelkirche San Giovanni a Porta Latina zugewiesen.

"Zweites Vatikanum"

Frings war Teilnehmer des "Zweiten Vatikanischen Konzils" und er gehörte zu denjenigen, die den Zusammenbruch katholischer Lehre und Kirchlichkeit organisierten. Jenes geradezu teuflische Wirken ist vielfach dokumentiert und kann hier nur angedeutet werden.

Verweise