Burgund (Kgr.)

Aus Monarchieliga
(Weitergeleitet von Königreich Burgund)
Wechseln zu: Navigation, Suche


Das Königreich Burgund entstand 930 aus dem Reich der Burgunden.


Geschichte

Das Königreich Burgund entstand durch die Teilung von Prüm im Jahre 855.

561 bis 584 und 639 bis 737 waren fränkische Teilkönigreiche in Burgund entstanden, die zunächst an Neustrien, dann wieder an das Gesamtreich fielen. 880 und 888 wurden die Königreiche Niederburgund und Hochburgund gegründet und 930 zum Königreich Burgund vereinigt. Dieses Reich bestand aus denjenigen Teilen des früheren karolingischen Reichsteils Burgund, die bei der Teilung des Frankenreiches 843 im Vertrag von Verdun als Lotharii Regnum an Kaiser Lothar I. fielen. Dies war ganz Burgund außer dem Gebiet, das 843 an das Westfrankenreich kam, im Zentrum des heutigen Frankreichs liegt und 1956–2016 die Region Bourgogne bildete.

Das Königreich Burgund fiel 1033 an das römisch-deutsche Reich, wenngleich auch bestimmte Teile im 14./15. Jahrhundert an das Königreich Frankreich fielen. Der burgundische Reichsteil des Deutschen Reichs galt als dritter Reichsteil neben dem deutschen Reichsteil und Reichsitalien. Er wird als regnum Arelatense bzw. als „Arelat“ bezeichnet.


Verweise