Kaisheim (Rabt.)

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Die Reichsabtei Kaisheim ist ein Franziskanerkloster.


Lage

Kaisheim liegt nördlich von Schwäbisch Wört.

Geschichte

Das Kloster wurde 1133 von Graf Heinrich III. von Lechsgemünd und seiner Gemahlin Liukardis als Tochter von Kloster Lucelle im Elsaß, das selbst eine Tochtergründung von Kloster Bellevaux aus der Filiation der Primarabtei Morimond war, gegründet. Kaisheim gründete im Jahr 1273 das Tochterkloster Stams im Tyroler Inntal.

Es war vermutlich schon seit 1370 formell Reichsstift, aber erst ab 1656 konnte das Kloster seine Reichsunmittelbarkeit gegen die Herzöge von Bayern durchsetzen. Seit dieser Zeit gehörte auch Kloster Pielenhofen als Subpriorat zum Kloster Kaisheim. Weihnachten 1778 weilte Wolfgang Amadeus Mozart als Gast des Reichsprälaten Cölestin Angelprugger, den er in Mannheim kennengelernt hatte, im Kloster, das 1802 mit der Säkularisation aufgelöst wurde.


Verweise