Kasimir I. der Erneuerer

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  • Kazimierz I. Odnowiciel
  • * 26. Juli 1016
  • † 28. November 1058 in Posen
  • 1034 - 1058


Herrschaft

Kasimir war der Sohn des polnischen Königs Miseko II. Lambert aus seiner Ehe mit der Nichte Kaisers Otto III., der deutschen Prinzessin Richeza.

Der Tod Misekos löste schwerste Unruhen in Polen aus. Kriege und heidnische Revolten störten den friedlichen Dienst am Imperium. Die Reliquien des hl. Adalbert von Prag wurden nach Prag verschleppt, Gnesen niedergebrannt und der Thronfolger mußte bei seinen Großeltern im Rheinland Schutz suchen.

Mit Waffenhilfe des Kaisers gelangte er wieder auf den polnischen Thron, dessen Residenz er von Gnesen nach Krakau verlegte. Sein Onkel, der Kölner Erzbischof Hermann, unterstützte Kasimir beim Neuaufbau der Kirchenorganisation. Benediktiner aus Brauweiler bei Köln reformierten die polnischen Klöster nach den kluniazensischen Maßstäben.

Das zeitweilig verlorengegangene Schlesien eroberte Kasimir zurück. Auf dem Quedlinburger Hoftag am 22. 6. 1054 gelang es Kasimir, seine Erfolge reichsrechtlich bestätigen zu lassen.

Ehe

  • ∞ Dobronega Maria (Kijewer Prinzessin)

Verweise