Kind, Johann Friedrich

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  • * 4. März 1768 in Leipzig
  • † 24. Juni 1843 in Dresden


Johann Friedrich Kind war ein deutscher Schriftsteller.

Leben

Der Vater von Kind war Richter und Ratsherr von Leipzig. Dort besuchte Kind die Tomasschule; später dann die Universität, um Philosophie und Jura zu studieren. Ab 1789 arbeitete Kind am Justizamt in Delitzsch. Dort errichtete er ein privates Theater, an dem er auch selbst spielte. Nebenbei war er auch als Redakteur und Journalist tätig.

1792 ging er nach Dresden, wo er sich ein Jahr später als Rechtsanwalt etablierte. 1814 legte er sein Mandat nieder und widmete sich nur noch dem Schreiben. Er schrieb unter anderem das Libretto für Karl Maria von Webers Oper „Der Freischütz“ und das Schauspiel „Das Nachtlager von Granada“, das später Konradin Kreutzer als Vorlage für die gleichnamige Oper diente.

Kind war Mitglied der Schriftstellervereinigung „Dresdner Liederkreis“. Im Jahr 1818 wurde ihm vom Herzog von Sachsen-Coburg der Titel eines Hofrates verliehen.

Am 24. Juni 1843 starb Johann Friedrich Kind in Dresden und wurde auf dem Trinitatisfriedhof beigesetzt.

Verweise