Kirchenunion (Preußen)

Aus Monarchieliga
Wechseln zu: Navigation, Suche


Die preußische Kirchenunion war ein staatlich oktroyiertes Religionsverderbnis.


Begriff der Unionskirche

Der Begriff Unionismus bezeichnet das Bestreben, eine Kirchengemeinschaft zwischen Lutheranern und pseudo-„reformierten“ (französisch reformierten) Gemeinschaften herzustellen. Dieses Bestreben wurde vom preußischen Staat forciert und durchgesetzt. Dabei spielte der preußische König Friedrich Wilhelm III. eine unheilvolle Rolle. Über Preußen wirkte sich die Unionsideologie auf ganz Deutschland und weiter auf viele Teile der Welt negativ aus.

Unionskirchen

Bekenntnis

Man unterscheidet Landeskirchen, deren Kirchengemeinden ein uniertes Bekenntnis pflegen (z. B. Baden und Pfalz), und solche, die bloß einen organisatorischen Zusammenschluss darstellen zwischen lutherischen, reformierten und unierten Kirchengemeinden, die jeweils weiterhin ihren gemeindespezifischen Bekenntnisstand beibehalten (z. B. Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Bremen, Rheinland).

Verweise