Kitzingen (Kl.)

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Das Kloster Kitzingen ist das Kloster der Heiligen Adeloga.


Geschichte

Das Kloster wurde etwa 740 von Adeloga, der Tochter des fränkischen Hausmeiers Karl Martell gegründet. Als sie eines Sommertages auf der Terrasse des Schloßes ihres Bruders König Pippin III. der Jüngere (Pippin der Kurze) auf dem Schwanberg stand und in das Maintal zu ihren Füßen schaute, war sie so angetan von der Lieblichkeit der Landschaft, daß sie beschloß, ein Kloster zu gründen. Sie übergab ihren Schleier dem Wind, der ihn nach Westen ins Tal trug. Da, wo der Schleier zu Boden fiel, wollte sie das Kloster errichten. Der Schäfer Kitz fand den Schleier am westlichen Strand des Mains an einem Weinstock hängend. Dort wurde das Kloster erbaut. Zu Ehren des Schäfers wurde es Kitzingen genannt.

Als zeitlich früheste Beurkundung des Klosters Kitzingen ist in der Lebensbeschreibung des ersten Fuldaer Abtes Sturmin, der via sturmi das Jahr 748 angegeben, mit Hadeloga als dessen Äbtissin. Daß das Kloster einige Jahre vorher gebaut worden war, ist anzunehmen.

Verweise