Konradiner

Aus Monarchieliga
Wechseln zu: Navigation, Suche


Die Konradiner waren ein fränkisches Herrscherhaus.


Geschichte

Die Konradiner waren ein Adelsgeschlecht der Franken aus dem 8. bis 11. Jahrhundert. Im 9. Jh. waren sie im Lahngebiet vertreten. Bei ihrem Aufstieg an die Spitze konnten sie von den Machtkämpfen im Karolingerhaus profitieren. Dabei bauten sie ihre Machtpositionen bis an die Mosel und nach Lothringen aus.

In der Babenberger Fehde errangen sie die Vorherrschaft in Franken und in Thüringen. Mit Konrad I. stellte die Familie von 911 bis 918 den ersten Deutschen König. Während dieser jedoch seine gewonnene Basis nicht mehr erwitern konnte, behauptete sein Bruder Eberhard die gewonnenen Machtpositionen. Eberhard spielte auch eine wichtige Rolle bei der Übertragung des Königtums auf Heinrich I. Später trat er allerdings in Opposition zum ottonischen Herrscherhaus.

Trotzdem zählten die Konradiner weiterhin zu den mächtigsten Familien des Reiches. Dies änderte sich erst mit dem Ausgang der Salier.

Verweise