Konradsburg

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Die Konradsburg ist eine Burg bei Ermsleben an Harz in Sachsen-Anhalt.


Lage

Die Konradsburg liegt zwischen Ermsleben und dem Nordhang des Harzes in zauberhafter Lage.

Geschichte

Die Konradsburg wurde um 1000 zum Schutze des Königsgutes im Harz errichtet. Nach 1120 verließen die Konradsburger den etwa 3 km südlich von Ermsleben und etwa 8 km westlich von Aschersleben gelegenen Bergsporn, errichteten im Selketal die Burg Falkenstein und nannten sich ab 1142 nur noch Falkensteiner.

Kloster

Auf der Konradsburg wurde ein Benediktinerkloster gegründet, und somit war sie für die folgenden Jahrhunderte ein geistiges und wirtschaftliches Zentrum des Umlandes. Im Bauernkrieg wurde das Kloster Konradsburg niedergebrannt. Die Mönche - seit 1477 Kartäuser - gaben es im Jahre 1526 auf.

Das Kloster

Bauliche und ergrabene Reste belegen das Ausmaß des ehemaligen Klosters. Von der dreischiffigen, romanischen Basilika sind heute der hohe Chor und die darunterliegende Krypta erhalten geblieben. Der Chorraum vermittelt, trotz seiner Schlichtheit, eindrucksvoll die Größe der einstigen Basilika. Die Krypta ist eine fünfschiffige, kreuzgratgewölbte Halle, getragen von Säulen und Pfeilern. Kapitelle und Kämpfer, ausgestattet mit einer vielfältig beeinflussten Bauzier geben Zeugnis der Baukunst um 1200. Die an die Kirche angrenzende Bebauung läßt in den Grundzügen noch Ost- und Nordflügel des Klausurbereiches erkennen.

Verweise