Kryptokalvinismus

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Kryptocalvinisten waren die Sympathisanten des Kalvinismus in den lutherischen Territorien im 16. und 17. Jh.


Geschichte

Der Kryptokalvinismus war der Kalvinismus binnen der lutherischen Territorien. Da der Kalvinismus in Deutschland illegal war, mußte er sich als „lutherisch“ tarnen. Dies konnte er dort besonders gut tun, wo die Fürstenhäuser zum Kalvinismus tendierten oder ihm anhingen.

Die Kryptokalvinisten behaupteten durchgänig, ihre Lehre würde mit der Augsburgischen Konfession bzw. mit dem Augsburger Religionsfrieden vollständig übereinstimmen. Dies hatte auch Kalvin selbst behauptet. Es war natürlich gelogen. Diese Neigung zur Unwahrheit verschaftte den Kryptokalvinisten bei den Lutheranern einen üblen Ruf. Philipp Melanchthon war übrigens bereits Krytokalvinist gewesen.

Kryptokalvinisten


Verweise