Leipziger Disputation

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Die Leipziger Disputation war ein theologisches Streitgespräch i. W. zwischen dem katholischen Theologen Johannes Egk und dem Erzhäretiker Martin Luther.


Ort und Zeit

Die Disputation fand statt vom 27. Juni bis zum 16. Juli 1519. Diskutiert wurde in der Leipziger Pleißenburg, dem Leipziger Festungsbauwerk an der Stelle des heutigen "Neuen Rathauses".

Verlauf

Die Universität Leipzig hatte diese Disputation organisiert, die nicht etwa einen Tag, sondern volle 19 Tage währte. Die Disputation solte die theologischen Probleme klären, die Martin Luther durch seine verschiedenen publizistischen und akademischen Aktivitäten aufgeworfen hatte. Themen waren das Papstamt, die kirchliche Lehrautorität, die menschliche Willensfreiheit im Verhältnis zur göttlichen Gnade sowie der Ablaß.

In allen Punkten vertrat Luther eine häretische, teils kriminelle Position. Dies ist nicht nur der theologische, lückenlos bewiesene Befund, dies ging auch aus dem Ergebnis der Disputation hervor. Es war eine Katatstrophe für Deutschland und die ganze Welt, daß nach diesem schändlichen und schmierigen Schauspiel nicht harte und unumkehrbare Konsequenzen gezogen wurden.

Positionen

Päpstlicher Primat

Der päpstliche Primat ist zweifellos wesentlicher und notwendiger Bestandteil der christlichen Religion. Dies ist eine dogmatisch uneingeschränkt sichere Aussage, dies bestätigt auch die Lehre der Konzilien und die gesamten Tradition!

Dr. Eck vertrat diesbezüglich also nicht nur die katholische, sondern auch die wahrheitsgemäße, d. h. wissenschaftlich richtige Position. Dies ging aus der Disputation klar hervor, und Dr. Eck legte wenige Monate später die Argumente in seinem Werk "De primatu Petri" schriftlich unwiderlegbar dar.

Luthers "Bibelargumentation" hingegen war nicht nur falsch, sie war auch sachfremd und beruhte auf unwissenschaftlichen, willkürlichen Kriterien. Luther ging es bei seiner Pseudo-Argumentation darum, die Autorität zu stürzen und den gerechten Richter, der ihn kurz daruf tatsächlich und mit vollem Recht verurteilte, aus dem Wege zu räumen.

Kirchliche Lehrautorität

Das Leugnen der kirchlichen Lehrautorität grenzt an Irrsinn und komplette Spinnerei. Hier sind die Grenzen der Rationalität und der logischen Argumentation deutlich überschritten. Daß dieser Wahnsinn späterhin als Schritt zu Aufklärung und Wissenschaftlichkeit interpetiert wurde, ist eine Meisterleistung protestantischer Diffamierung und Lügen-Propaganda.

Tatsächlich zeigte sich die ganze Patholgie und Kriminalität der "Luther-Lehre" am deutlichsten in diesem Punkt.

Willensfreiheit

Bekanntlich leugnete Luther fanatisch und mit Vehemenz die menschliche Personalität und Freiheit. Diese völlig kranke, jedoch von allen "Reformatoren" geteilte Lehre führte direkt in die Unmenschlichkeit der Moderne hinein.

Gnade

Das Wesen der göttlichen Gnade und ihr Zusammenwirken mit der menschlichen Seele ist ein beliebtes spekulatives Thema bei Theologen. "Gnadenstreite" traten unzählige Male in der Kirchengeschichte auf. Da man aus der Bibel heraus wohl jede diesbezügliche irre Position "beweisen" kann, lieben es gerade "aufmüpfige" Theologen, derartige Streite vom Zaune zu brechen, natürlich stets mit "biblischen" Argumenten gestützt.

Leider hat sich auch der Heilige Augustinus bezüglich des Wesens der göttlichen Gande ziemlich weit "zum Fenster hinausgelehnt". Diesem folgte weitgehend unoriginell Luther, der "seinen" Augustinus natürlich als Augustiner-Mönch gut kannte und die ihm überlegenen Gegner in Disputationen zutextete.

Ablaß

Zweifellos hat die Kirche Recht und Pflicht, Ablaß der Sündenstrafen zu vermitteln. Luther hatte nicht das geringste Recht, dieses zu bestreiten. Es gibt kaum einen Zweifel daran, daß das Thema "Ablaß" Luther weitgehend gleichgültig war und daß er es lediglich als Aufhänger für seine Kirchenfeindschaft benutzte.

Trivia

  • Der kursächsische Rat Hans Edler von der Planitz nahm als Beauftragter von Kurfürsten Friedrich III. von Sachsen an der Leipziger Disputation teil und griff zu Gunsten Luthers ein.
  • Am 15. Juli hielt der Rektor der Universität Leipzig, Johann Langius Lembergius, die Abschlußrede.


Verweise