Limpurg (Gf.)

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Die Schenken von Limpurg, zum schwäbisch-fränkischen Hochadel gehörend, saßen ursprünglich auf der Burg Limpurg bei Schwäbisch Hall.


Geschichte

Die Anfänge der Schenken von Limpurg liegen bereits in der Zeit König Konrads III. Die Familie brachte zahlreiche hochgestellte Reichsbeamte, Bischöfe und Domherren hervor.

Als Reichserbschenken bekleideten die von Limpurg seit dem 12. Jahrhundert eines der Reichserzämter des HRRDN. Das Schenkenamt war den Herren von Limpurg als Afterlehen der Erzschenken und Könige von Böhmen verliehen, deren Aufgabe sie im Krönungszeremoniell der deutschen Könige und Kaiser zu übernehmen hatten. Als solche werden sie in der Goldene Bulle Kaiser Karls IV. von 1356 genannt.

Mitte des 16. Jh. mußte die Familie ihre Stammburg an die Reichsstadt Schwäbisch Hall verkaufen. Die Residenz wurde auf das Schloß Obersontheim verlegt.

Verweise