Lippe (Ft.)

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  • Hauptstadt von Lippe ist Detmold.


Das Fürstentum Lippe entstand durch Erhebung der Grafschaft Lippe zum Reichsfürstentum.


Geschichte

Zunächst war das Fürstentum Lippe eine zum Niederrheinisch-Westfälischen Reichskreis zählende Grafschaft im Heiligen Römischen Reich. 1789 wurde die Grafschaft zum Fürstentum erhoben. 1806 und 1815 konnte die Mediatisierung verhindert werden. Am 8. 6. 1815 trat Lippe dem Deutschen Bund bei. 1820 scheiterte der Versuch einer Verfassungsgebung am Widerstand der Stände. Ein erstes landständisches Grundgesetz kam 1836 zustande, wurde 1849 liberalisiert, 1853 restauriert und 1876 und 1912 modernisiert.

1866 trat Lippe dem Norddeutschen Bund bei. Nach dem Aussterben der Detmolder Linie im Jahre 1895 folgte 1905 nach zehnjährigem Erbfolgestreit mit Schaumburg-Lippe die verwandtschaftlich nähere Linie Lippe-Biesterfeld. Am 12. 11. 1918 dankte der Fürst des um 1900 etwa 1.215 qkm und 13.8000 Einwohner umfassenden Staates ab. Am 21. 12. 1920 erhielt Lippe eine demokratische Pseudo-Verfassung.


Verweise