Liste der fränkischen Hohenzollern

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Die Hohenzollern waren vor ihrer Belehnung mit Brandenburg auf dem denkwürdigen Konzil von Konstanz bekanntlich bereits in Schwaben und Franken begütert und ansässig. Das schwäbische Geschlecht erhielt bereits 1190 die Burggrafenwürde von Nürnberg, worauf sich eine schwäbische und eine fränkische Linie der Hohenzollern entwickelte.

Deren Wege vereinten sich im 19. Jh. wieder, als die schwäbischen Besitzungen, ähnlich wie die fränkischen im Jahre 1791, auf das Haus Brandenburg übertragen wurden. Der Sohn des letzten schwäbischen Hohenzoller wurde König von Rumänien.

Burggrafen von Nürnberg

  • bis 1297 Friedrich III. (Erwerb von Bayreut)
  • 1297 - 1332 Friedrich IV. (Erwerb von Ansbach)
  • bis 1398 Friedrich V. Der Enkel von Friedrich IV., wurde von Kaiser Karl IV. in den Reichsfürstenstand erhoben.

Brandenburg-Kulmbach-Bayreut

  • 1398 - 1420 Johann III., Sohn des Burggrafen Friedrich V. von Nürnberg, der 1398 seine Fürstentümer unter seine Söhne aufteilte.
  • 1420 - 1440 Friedrich VI., Bruder von Johann III., seit 1398 Markgraf von Ansbach, bis 1427 Burggraf von Nürnberg, ab 1412 Kurfürst von Brandenburg.
  • 1440 - 1457 Johann der Alchemist
  • 1457 - 1486 Albrecht Achilles (in Ansbach bereits seit 1440) legte in einem Hausgesetz fest, daß die fränkischen Besitzungen Sekundogenitur Brandenburgs sind.
  • 1486 - 1495 Siegmund
  • 1495 - 1515 Friedrich V. Der Sohn von Albrecht Achilles, herrschte in Ansbach als Mgf. Friedrich IV. Er ist der Vater von Albrecht, dem Begründer des lutherischen Hzm. Preußen. Seine Gattin war eine Jagellonin.
  • 1515 - 1527 Kasimir, in Personalunion Markgraf von Ansbach
  • 1527 - 1541 Georg der Fromme, der Bruder Kasimirs, regierender Fürst von Ansbach und Kulmbach, wurde als Vormund für den minderjährigen Albrecht Alcibiades eingesetzt.
  • 1527/1541 - 1554 Albrecht Alcibiades
  • 1554 - 557 Interregnum nach Reichsacht über Albrecht Alcibiades
  • 1557 – 1603 Georg Friedrich der Ältere wurde ab 1557 auch Markgraf von Kulmbach und ab 1577 Regent des Herzogtums Preußens. Im Jahre 1588 übertrug der polnische König ihm das Herzogtum Preußen.
  • 1603 - 1655 Christian verlegte mit Beginn seiner Regierung den Regierungssitz von Kulmbach nach Bayreut.
  • 1655 – 1712 Christian Ernst
  • 1712 – 1726 Georg Wilhelm
  • 1726 – 1735 Georg Friedrich Karl
  • 1735 – 1763 Friedrich
  • 1763 – 1769 Friedrich Christian
  • 1757 – 1791 Karl Alexander, seit 1769 auch Markgraf von Brandenburg-Bayreut seit 1757 Markgraf von Brandenburg-Ansbach, tritt 1791 zurück und verkauft seine beiden Fürstentümer Ansbach und Bayreut für eine lebenslange Pension an Preußen, um seiner Mätresse und späteren Ehefrau Elizabeth Craven (1750-1828) nach England folgen zu können, wo er 1806 stirbt.
  • ca. 1780 -1806 Markgraf Alexander
  • 1791 Ansbach und Bayreut werden an Preußen, d.h. die brandenburger Hohenzollern verkauft.
  • 1805 Ansbach kommt im „Vertrag zu Schönbrunn“ an Bayern.
  • 1806 Die fränkische Linie des Hauses Hohenzollern erlischt.
  • 1807 Bayreut fällt an Frankreich.
  • 1810 Frankreich überträgt Bayreut an Bayern.
  • 1815 Der Wiener Kongreß bestätigt Bayern im Besitz von Ansbach und Bayreut und setzt somit einen endgültigen Schlußstrich unter die fränkische Hohenzollerngeschichte.

Verweise