Lusizen

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Die Lusizen oder Lusici (lat.) waren ein ostgermanisches Volk auf dem Gebiet der heutigen Lausitz.


Geschichte

Erstmals erwähnt werden die Lusizen um 900 in der Ostfränkischen Völkertafel vom Bayerischen Geographen.

Hauptburg der Lusizen war die Burg Lebusa. Weitere Burgen befanden sich an der Rauhen Furt nördlich von Meißen[1] und bei Löbsal.[2]

Im Jahre 932 kam es zu einem Kriegszug König Heinrichs I. gegen die Lusizen, in deren Folge ihr Territorium in die sächsische Ostmark eingegliedert wurde. Wenige Jahre später wurde in der Niederlausitz die Mark Lausitz eingerichtet.

Verweise


Einzelnachweise

  1. direkt an der Elbe
  2. Ebenfalls an der Elbe nördlich von Meißen.