Malchow (Kl.)

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Das Kloster Malchow ist ein ehemaliges Magdalenerinnen- bzw. Zisterzienserinnenkloster.


Geschichte

Vor 1274 in Neu Röbel am Müritzsee als Kloster der Büßerinnen in der Nachfolge Maria Magdalenas gegründet. Am 29. Mai 1298 ist das Kloster durch Bischof Gottfried I. von Bülow aus Havelberg in das Archidiakonat Waren im Dorf Alt Malchow am Südufer des Malchower See neben der dortigen Kirche neu errichtet worden. Der Orden lebte zunächst nach der Regel des Augustinus, später nach den Zisterzienser-Konstitutionen. Nikolaus von Werle übertrug dem Kloster 1298 die Kirchenpatronate zu Alt- und Neu-Malchow und Lexow.

Reformationskriminalität

Nach der Reformation wurde das Kloster in ein adeliges Damenstift umgewandelt und den Landständen überwiesen. Mit dem Kloster Dobbertin und dem Kloster Ribnitz bildete es die drei Landesklöster. Als Folger der Revolution 1918 wurden die Landstände als Körperschaft aufgehoben, die Landesklöster zunächst der staatlichen Aufsicht unterstellt und durch die Verfassung für Mecklenburg-Schwerin und das Einführungsgesetz vom 17. Mai 1920 ganz aufgehoben. Zu diesem Zeitpunkt bestehende Einschreibungen blieben davon jedoch unberührt.

Verweise