Maria von Burgund

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  • * 13. Februar 1457 in Brüssel
  • † 27. März 1482 in Brügge
  • ▭ Liebfrauenkirche in Brügge


Maria von Burgund war Herzogin von Burgund und brachte Burgund in das Haus Habsburg. Sie war Deutsche Königin.


Tod und Erbe

Drei Wochen nach einem Sturz vom Pferd bei einer Falkenjagd starb Maria bei einer Fehlgeburt. Mit ihrem Tod im März 1482 fiel ihr Erbe an das Haus Habsburg, was zu langwierigen und schweren Konflikten mit Frankreich führte. Ihr Nachfolger in den Niederlanden wurde ihr Sohn Philipp der Schöne. Ihr Grab befindet sich in der Liebfrauenkirche in Brügge, wo nach dem Tod Kaiser Maximilians I. auch dessen Herzurne beigesetzt wurde.

Maria galt als schönste Frau ihrer Zeit und Maximilian soll ihren Tod zeitlebens nicht recht verwunden haben. Eine Erzählung über Maximilians Werbung und Brautfahrt ist im Theuerdank, einem von ihm selbst herausgegebenen Versepos 1517 enthalten.

Nachkommen

Maria von Burgund heiratete am 19. August 1477 den späteren Kaiser Maximilian I. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor:

  1. Philipp I. von Kastilien (1478–1506)
  2. Margarete von Österreich (1480–1530)
  3. Franz (*/† 1481)

Verweise




Einzelnachweise