Marius und Gefährten

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  • † 270 in Rom


Marius und Gefährten sind Märtyrer des Dritten Jahrhunderts.


Leben

Marius und Gefährten sind der Hl. Marius, ein weiterer Marius, dessen Gemahlin Martha, und deren Söhne Abachum und Audifax. Sie waren persische Ärzte und starben zusammen 268/270 in Rom. Marius und Martha kamen der Märtyrerlegende aus dem 5./6. Jahrhundert zufolge mit ihren Söhnen Abachum und Audifax um 268 aus Persien nach Rom, um dort die Gräber der Apostel zu verehren. Zugleich wollten die Söhne als Ärzte in Rom tätig werden. Die Eltern und Söhne sorgten für Arme und Hilfsbedürftige und suchten in den Gefängnissen die Christen auf, die vor ihrer Hinrichtung standen, um diese zu trösten.

Durch ihre Tätigkeit wurden die Christenverfolger auf sie aufmerksam. Sie sollen unter Claudius Gothicus gefangengenommen und am 13. Meilenstein der Via Cornelia gemartert worden sein. Martha soll in einen Brunnen gestürzt worden sein.

Verehrung

Ihre Reliquien wurden in karolingischer Zeit von Rom vermutlich zunächst nach Aachen transferiert, von dort wiederum in die Abtei Prüm, wo sie erstmals im Schatzverzeichnis von 1003 erwähnt werden. Neben den noch heute in Prüm bewahrten Reliquien befinden sich weitere in Seligenstadt, Gemblour und Cremona.

Gedenktag ist der 19. Januar


Verweise