Luther, Martin

Aus Monarchieliga
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  • * 10. November 1483 in Eisleben
  • † 18. Februar 1546 ebenda


Martin Luther war ein Häretiker und Kirchenfeind aus Wittenberg an der Elbe. Nächst Karl Marx hat wohl niemand so viel Unheil im Geiste der Deutschen und der Welt angerichtet wie dieser sinistre Sachse.


Das Gottesbild Luthers

Luther predigte lebenslang einen irrationalen, durch und durch amoralischen Gott: „Gott ist schrecklicher und greulicher denn der Teufel. Er handelt und geht mit uns gewalttätig um, plagt und martert uns und achtet unser nicht.“[1] Wenn ein Mensch an Gott denkt, dann erschreckt ihm das Herz im Leibe und liefe wohl zur Welt aus.[2] Das Gottesbild Luthers kann nur als sadistisch bezeichnet werden: „Er schlinget einen hinein und hat eine solche Lust daran, daß er aus seinem Eifer und Zorn dazu getrieben wird, die Bösen zu verzehren. Fängt er damit an, so hört er nicht mehr damit auf.“[3]

Luthers Gott ist durch und durch irrational: „Lehren soll man von Gottes unausforschlichem und unbegreiflichem Willen, aber sich unterstellen, denseleben zu begreifen, dabei bricht man sich den Hals.“[4] Derlei Stellen lassen sich nicht zu hunderten, sondern buchstäblich zu Tausenden bei Luther nachweisen: „Deus intolerabilis est humanae naturae.“[5] Im Kern von Luthers Gottesbild liegt das Düstere, Dunkle, Gewalttätige, Jähzornige, Feurig-Triebhafte, Zügel- und Maßlose.

Das Menschenbild Luthers

Luther sprach dem Menschen jeden freien Willen ab. Nach Luther ist der Mensch eine willenlose Marionette Gottes oder des Teufels. Der Mensch kann nicht das Geringste zu seiner Selbstverwirklichung, seiner personalen Entwicklung oder seiner Erlösung beitragen. Dieses inhumane Menschenbild widerspricht nicht nur der Realität, es widerprciht vor allem der Bibel und den Worten Jesu und des Evangeliums. Nirgends hat sich Luther so gegen die Lehre Christi gestellt, wie in seiner Anthropologie, die unendlichen Schaden angerichtet hat überall dort, wo sie zum Zuge kam.

Pathologie Luthers

Sinnlose Grundlagen des Denkens

Das Luthertum war der Anfang vom Ende des christlichen Glaubens in Deutschland. Luthers Theologie enthielt vier Wahnvorstellungen, die ausnahmslos nicht biblisch zu begründen sind:

  1. Sola gratia: Der Mensch wird gerettet allein aus Gnaden. Zur Rettung sind keine menschliche Werke nötig.
  2. Sola scriptura: Gottes Offenbarung liegt allein in der Bibel vor. Die Offenbarungsquelle der Tradition wird sachfremd zurückgewiesen.
  3. Sola fide: Rettung vor Gottes Gericht geschieht allein durch den Glauben.
  4. Solus Christus: Der einzige Mittler zwischen Gott und Mensch ist Christus.

Zu keinem Zeitpunkt waren sich die Lutheraner jedoch in irgendeiner Position einig. Einig waren sich die Lutheraner auch niemals darin, daß die lutherischen Bekenntnisschriften authentische Auslegungen der Bibel seien. Diese wurden zwar in Konkordienformel und Konkordienbuch zusammengefaßt, diese Zusammenfassung wurde jedoch höchstens von der Hälfte der Lutheraner anerkannt! Die andere Hälte, samt den (meisten) Kalvinisten beruft sich auf die Confessio Augustana.

Luther hat übrigens, wie Döllinger aufzeigt, z.B. seine Haltung zur Mission vierzehn Mal geändert.[6]

Luther zur christlichen Tradition

Luther: „Deutschland hat seit der Chrisianiseirung noch kein Christentum besessen, da die Lutherlehre noch nicht bekannt gewesen ist.“[7]

Ähnliche Aussagen gibt es von Luther zu Hauf. Er war tatsächlich der Meinung, er hätte das Christentum quasi „erfunden“, und sei vor ihm keine christliche Lehre gewesen, ja selbst der Heiland sei sich über die wahre Bedeutung seiner Mission nicht recht im Klaren gewesen. Der nackte Wahnsinn spricht aus folgender Aussage Luthers:

„Ich will meine Lehre ungerichtet haben von Jedermann, auch von den Engeln. Denn sintemal ich ihr gewiß bin, will ich durch sie euer und auch der Engel, wie St. Paulus spricht (Gal. 1, 18), Richter sein, daß wer meine Lehre nicht annimmt, daß der nicht möge selig werden. Denn ich habe meine Lehre von Gottes Gnaden, nicht allein vom Himmel erlangt, sondern auch für [sie] einen erhalten, der vermag in seinem kleinen Finger, denn tausend Päpste, Könige, Fürsten und Doctores.“[8]

Luther glaubte seiner eigenen Lehre nicht

„So wenig ihr glaubt, daß mein Gesang gut ist, so wenig glaube ich, daß meine Theologie gut ist.“[9]
„Als P. Musa, der Pfarrer von Rochlitz, sich bei Luther beklagte, er könne selber nicht glauben, was er anderen predige, antwortete Luther: „Gott sei Lob und Dank, daß es anderen Leuten auch so geht, ich fürchtete schon, ich sei der einzige.“[10]

Von Franz Schubert vertont

  • D. 607 „In der Zeit sprach der Herr Jesus zu den Scharen“. Anselm Hüttenbrenner schrieb 25 Jahre nach Schuberts Tod: „Einst fragte ich Franz Schubert, warum er nicht auch Prosa vertone. Ich legte ihm zu diesem Zweck einen Text aus dem Johannesevangelium vor, nämlich Johannes 6, Vers 55 - 59. Er löste diese Problem in wunderbarer Weise über 24 Takte. Dies Handschrift besitze ich noch als teueres Andenken an ihn. Er hatte die feierliche Tonart E-Dur gewählt und den Text dem Sopran anvertraut, versehen mit einer Baß-Begleitung.“

Zitate zu Luther

  • Wo Ockham nur auf dem Gedankenseil tanzte, da sprang Luther mit genagelten Holzschuhen drein.[11]

Verweise



Einzelnachweise

  1. WA 16, 141
  2. WA 17, 180
  3. WA 28, 559
  4. WA Tiwa 6, 39
  5. WA 9, 177
  6. Grisar, Hartmann: Reformatorenbilder, Freiburg 1883, S. 54
  7. Reformatorenbilder S. 56
  8. Luthers Werke, Er. 28, 143, 343
  9. Tischreden Luthers
  10. ebenda, zitiert nach Alzog Kirchengeschichte.
  11. Lagarde. Zitiert bei Denifle; Luther und Luthertum. Bd. 2, S, 309