Maximilian vom Pongau

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  • in Zilli in der Steiermark
  • † 284 oder 281 daselbst
  • Gedenktag: 12. Oktober


Maximilian vom Pongau war ein heiliger Missionar im Pongau. Er wirkte im 3. Jahrhundert.


Leben

Maximilian entstammt einer wohlhabenden Familie aus der reichen Römerstadt Celeia, dem späteren Zilli in der Steiermark. Erwachsen geworden begab Max auf Pilgerschaft nach Rom, wo er um das Jahr 257 Papst Sixtus II. begegnete. Der Papst beauftragte ihn mit der Mission in den Alpen. Hauptort seines Wirkens wurde Lorch,[1] damals Hautstadt der römischen Provinz Norikum. Über zwanzig Jahre hinweg war er Bischof dieser Stadt. Als er von Christenverfolgungen in seiner Heimatstadt Cilli hörte, begab er sich dorthin, um beim Statthalter für die Christen einzutreten. Bei dieser Gelegenheit erlitt er das Martyrium.

Der heilige Rupert ließ in Bischofshofen im Pongau über dem Grab des Heiligen eine Maximilianskirche errichten. Über Altötting kamen die Reliquien im 10. Jahrhundert nach Passau, wo Maximilian zum zweiten Bistumspatron erhoben wurde.

Verweise

Einzelnachweise

  1. heute in Enns