Montanismus

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Der Montanismus[1] war eine häretische Bewegung seit etwa 160 n. Chr. in Kleinasien. Die Mitglieder glaubten, Offenbarungen des Heiligen Geistes zu besitzen, die ihrem Gründer Montanus angesichts des nahen Weltendes eingegeben worden seien. Ihre strenge Ethik war auf eine Erneuerung und Vervollkommnung der kirchlichen Lebensordnung[2] ausgerichtet.


Einzelnachweise

  1. Auch: phrygische Häresie
  2. Martyrium, Ehe, Fasten, Buße.