Nieder-Isenburg

Aus Monarchieliga
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Linien von Isenburg

  • Isenburg (= Isenburg-Braunsberg)
  • Isenburg-Grenzau
  • Isenburg-Kempenich
  • Isenburg-Limburg
  • Isenburg-Neumagen
  • Isenburg-Wied
  • Nieder-Isenburg


(seit 1137), teilt sich 1146 in
           Isenburg-Covern (1146–1260)
           Isenburg-Grenzau (seit 1146, teilt sich 1287 in
               Isenburg-Arenfels (bis 1371, dann durch Heirat an Isenburg-Wied)
               Isenburg-Cleberg, teilt sich 1340 in
                   Isenburg-Grenzau (bis 1439)
                   Isenburg-Büdingen (seit 1340, 1442 Reichsgrafen), teilt sich 1511 in:
                       Isenburg-Ronneburg (bis 1601)
                       Isenburg-Birstein (seit 1511) teilt sich in:
                           Isenburg-Büdingen (seit 1628) teilt sich 1685 in:
                               Isenburg-Büdingen, seit 1840 Fürsten zu Ysenburg-Büdingen (bis heute)
                               Isenburg-Wächtersbach
                               Isenburg-Meerholz (bis 1929)
                               Isenburg-Marienborn (bis 1725)
                           Isenburg-Offenbach (seit 1631) teilt sich 1685 in:
                               Isenburg-Birstein, 1744 gefürstet, seit 1918 'Isenburg' (bis heute)
                               Isenburg-Philippseich (bis 1920)

Wappen der Grafen Isenburg Scheiblersches Wappenbuch 1450-1480 Grafen von Isenburg in Büdingen (seit 1340)

   1340–1378 Heinrich I. in Büdingen
   1378–1395 Johann I. in Büdingen
   1395–1408 Johann II. in Büdingen
   1408–1461 Diether I. von Isenburg in Büdingen, Graf ab 1442
   1461–1511 Graf Ludwig II. von Isenburg in Büdingen

Erbteilung in Grafen von Isenburg und Büdingen (Johann V.) sowie Herren zu Ronneburg (Philipp) Grafen von Isenburg und Büdingen in Birstein (1511–1633)

   1511–1533 Graf Johann V. von Isenburg (Ysenburg) und Büdingen in Birstein
   1533–1596 Graf Philipp zu Isenburg-Büdingen in Birstein
   1596–1633 Graf Wolfgang Ernst von Isenburg-Büdingen in Birstein, Burggraf von Gelnhausen (* 1560; † 1633)

Erbteilung in Grafen von Isenburg-Büdingen in Büdingen und Grafen von Isenburg-Büdingen in Offenbach Grafen von Isenburg-Büdingen in Offenbach (1633–1718)

   1633–1635 Graf Wolfgang Heinrich von Isenburg-Büdingen in Offenbach und Dreieich
   1635–1685 Graf Johann Ludwig von Isenburg und Büdingen in Offenbach (Erbteilung an Isenburg-Birstein)
   1685–1718 Graf Johann Philipp von Isenburg-Offenbach in Offenbach

fällt an Grafen von Ysenburg und Büdingen in Birstein Grafen und Fürsten zu Isenburg und Büdingen in Birstein (1685–1918)

   1685–1711 Graf Wilhelm Moritz zu Ysenburg und Büdingen in Birstein (* 1657; † 1711)
   1711–1754 Graf Wolfgang Ernst I. zu Isenburg und Büdingen (* 1686; † 1754), seit 23. Mai 1744 Reichsfürst zu Isenburg und Büdingen
   1754–1803 Fürst Wolfgang Ernst II. zu Isenburg und Büdingen (* 1735; † 1803)
   1803–1820 Fürst Carl zu Isenburg und Büdingen (* 1766; † 1820)
   1820–1866 Fürst Wolfgang Ernst III. zu Isenburg und Büdingen (* 1798; † 1866)
   1866–1899 Fürst Karl II. zu Isenburg und Büdingen (* 1838; † 1899)
   1899–1918 Fürst Franz Joseph zu Isenburg und Büdingen (* 1869; † 1939), seit 1913 Fürst von Isenburg

Chefs des Hauses Isenburg (seit 1918)

   1918–1939 Fürst Franz Joseph von Isenburg (* 1869; † 1939)
   1939–1956 Franz Ferdinand Fürst von Isenburg (* 1901; † 1956)
   1956- heute Franz Alexander Fürst von Isenburg (* 1943)

Grafen und Fürsten von Ysenburg-Büdingen (1633–1918) Wappen Ysenburg-Büdingen in Fulda

   1633–1673 Graf Johann Ernst I. von Isenburg-Büdingen (* 1625; † 1673)
   1673–1693 Graf Johann Casimir von Isenburg-Büdingen (* 1660; † 1693)
   1693–1708 Graf Johann Ernst II. von Isenburg-Büdingen (* 1683; † 1708)
   1708–1749 Graf Ernst Casimir I. zu Ysenburg und Büdingen (* 1687; † 1749)
   1749–1768 Graf Gustav Friedrich von Isenburg-Büdingen (* 1715; † 1768)
   1768–1775 Graf Ludwig Casimir von Isenburg-Büdingen (* 1710; † 1775)
   1775–1801 Graf Ernst Casimir II. von Isenburg-Büdingen (* 1757; † 1801)
   1801–1848 Graf Ernst Casimir III. von Isenburg-Büdingen (* 1781; † 1852), seit 1840 als
   1840–1848 Fürst Ernst Casimir I. zu Ysenburg und Büdingen, resignierte 1848
   1848–1861 Fürst Ernst Casimir II. zu Ysenburg und Büdingen
   1861–1906 Fürst Bruno zu Ysenburg und Büdingen
   1906–1918 Fürst Wolfgang zu Ysenburg und Büdingen

Chefs des Hauses Ysenburg-Büdingen (seit 1918) Wolfgang-Ernst zu Ysenburg und Büdingen, 2009

   1918–1920 Wolfgang Fürst zu Ysenburg und Büdingen (* 1877; † 1920)
   1920 Alfred Fürst zu Ysenburg und Büdingen (* 1841; † 1922), verzichtete 30. Juli 1920
   1920–1941 Carl Gustav Fürst zu Ysenburg und Büdingen (* 1875; † 1941), adoptiert 1936 Otto Friedrich von Isenburg-Wächtersbach
   1941–1990 Otto Friedrich Fürst zu Ysenburg und Büdingen (* 1904; † 1990)
   1990- Wolfgang-Ernst Fürst zu Ysenburg und Büdingen (* 1936)

Bekannte Mitglieder des Hauses Isenburg

   Imagina von Isenburg-Limburg (1225–1313), Frau von König Adolf von Nassau
   Anna von Isenburg-Büdingen (* 1460; † 1522), verheiratet mit Graf Philipp II. von Hanau-Lichtenberg
   Wolfgang von Ysenburg-Ronneburg (1533–1597)
   Ehrengard von Isenburg (* 1577; † 1637), verheiratet mit Graf Albrecht von Hanau-Münzenberg
   Ernst von Isenburg-Grenzau († 30. September 1664), Generalgouverneur der Niederlande
   Casimir von Isenburg-Birstein (1715–1759), Heerführer
   Friedrich Wilhelm zu Isenburg und Büdingen (1730–1804) kurbayrischer General-Leutnant.
   Friedrich Wilhelm zu Ysenburg und Büdingen (1850–1933), Standesherr
   Helene Elisabeth von Isenburg (1900–1974), Präsidentin des Vereins Stille Hilfe für Kriegsgefangene und Internierte
   Sophie Prinzessin von Isenburg (* 1978), Ehefrau von Georg Friedrich Prinz von Preußen

Geistliche Reichsfürsten und Prälaten

   Arnold II. von Isenburg, Erzbischof und Kurfürst von Trier (1242–1259, Sohn von Bruno I. von Isenburg-Braunsberg)
   Diether von Isenburg (1412–1482), Erzbischof und Kurfürst von Mainz
   Adelheid IV. von Isenburg (vor 1376–1441), Äbtissin des Reichsstiftes Quedlinburg (1405–1435)
   Johann V. von Isenburg (ca. 1507–1556), Erzbischof und Kurfürst von Trier
   Salentin von Isenburg (ca. 1532–1610), Erzbischof und Kurfürst von Köln
   Isengard von Isenburg-Büdingen (2. Hälfte 14. Jahrhundert), Äbtissin von Marienborn
   Maria von Isenburg (16. Jahrhundert), Äbtissin von Marienborn

Isenburgische Residenzen Name Ort Residenz der Nebenlinie Entstehungszeit Erhaltungszustand/ heutige Nutzung Bild Stammburg Isenburg Isenburg (Westerwald) Stammburg 1103 erstmals urkundlich erwähnt. Burgruine Isenburg 01.jpg Niederburg Kobern Kobern-Gondorf Isenburg-Kobern Mitte des 12. Jahrhunderts Burgruine Kobern Niederburg.jpg Burg Grenzau Höhr-Grenzhausen Isenburg-Grenzau um 1210 Burgruine Grenzau Burg.jpg Schloss Arenfels Bad Hönningen Isenburg-Arenfels 13. Jahrhundert erhalten, 1849 bis 1855 wesentlich umgebaut ArenfelsRenaissanceschloss.jpg Burg Limburg Limburg an der Lahn Isenburg-Limburg um 800 größtenteils erhalten Burg Limburg.jpg Schloss Büdingen Büdingen Isenburg-Büdingen 12. Jahrhundert erhalten, Wohnsitz der Familie Isenburg-Büdingen Büdingen Schloss äußerer Hof 0233.jpg Burg Ronneburg Ronneburg-Altwiedermus Isenburg-Ronneburg 13. Jahrhundert größtenteils erhalten Ronneburg Hessen 03.jpg Schloss Birstein Birstein Isenburg-Birstein 12. Jahrhundert, Residenz seit 1517 Erhalten, Wohnsitz der Linie Isenburg-Birstein Birstein 153540.jpg Isenburger Schloss in Offenbach Offenbach am Main Isenburg-Offenbach 16. Jahrhundert Nutzung durch die Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main Offenbach Isenburger Schloss d.jpg Schloss Meerholz Gelnhausen-Meerholz Isenburg-Meerholz 1555/64 Pflegeheim der Inneren Mission Schloss Meerholz02.jpg Schloss Wächtersbach Wächtersbach Isenburg-Wächtersbach mittelalterliche Wasserburg, Residenz ab 1687 Privatbesitz Schloss Wächtersbach.JPG Schloss Philippseich Dreieich-Götzenhain Isenburg-Philippseich Jagdschloss von 1675, heutiger Schlossbau 1794–1800 Privatbesitz Schloss Philippseich01.jpg Wappen

Das Haus Isenburg hatte ursprünglich folgendes Stammwappen: In Silber zwei rote Balken. Dieses wurde später von den Nieder-Isenburger Linien weitergeführt. Die wetterauischen oder Ober-Isenburger Linien verwendeten im Unterschied dazu: In Silber zwei schwarze Balken. Dieses Wappen wurde teilweise auch mit verschiedenen Herzschilden verwendet.[5]

Das Isenburger Wappen erscheint in beiden Farbstellungen auch heute noch in einer Reihe aktueller Gemeindewappen, z.B.:

   Gemeinde Isenburg
   Stadt Bad Hönningen
   Wetteraukreis
   Stadt Büdingen
   Gemeinde Birstein
   Stadt Langenselbold
   Landkreis Offenbach
   Stadt Neu-Isenburg

Weblinks

   „Die Isenburger Geschichte im Überblick“ bei Kirmesgesellschaft Isenburg
   „Die Geschichte Isenburgs“ bei Verbandsgemeinde Dierdorf
   „Die Geschichte der Burg Grenzau“ bei Westerwald-Verein Höhr-Grenzhausen
   „Schlösser und Burgen der Grafschaften Isenburg/Ysenburg“ bei gudrun-kauck.de

Literatur

   Hellmuth Gensicke: Landesgeschichte des Westerwaldes. 3. Auflage. Historische Kommission für Nassau, Wiesbaden 1999, ISBN 3-922244-80-7.
   Gerhard Köbler: Historisches Lexikon der deutschen Länder. Die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart. 7., vollst. bearb. Aufl., Beck, München 2007, ISBN 3-406-54986-1, S. 311 ff. (Eingeschränkte Vorschau bei Google Bücher)
   Hans Philippi: Territorialgeschichte der Grafschaft Büdingen. Elwert, Marburg 1954 (Schriften des hessischen Amts für geschichtliche Landeskunde 23).

Einzelnachweise

   ↑ Zur Schreibweise der Namen des bzw. der verschiedenen gräflichen und fürstlichen Häuser s. Anton Calaminus Die Einführung der Reformation in der Grafschaft Ysenburg in: Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde, 9. Band, Kassel 1862, S. 1-57
   ↑ a b „Zur Geschichte von Isenburg“ bei bendorf-geschichte.de
   ↑ Köbler, Gerhard: "Historisches Lexikon der Deutschen Länder", S. 312
   ↑ Rembold von Isenburg bei genealogy.eu
   ↑ "Die Wappen des Hauses Isenburg" bei dr-bernhard-peter.de


Einklappen Rheinbundmedaille Mitgliedstaaten des Rheinbundes (1806–1813)

Rang erhöht durch Napoleon → Königreiche: Bayern | Sachsen | Württemberg | Großherzogtümer: Baden | Hessen | Herzogtum: Nassau

Napoleonische Staaten → Königreiche: Westphalen | Großherzogtümer: Berg | Würzburg | Fürstentümer: Aschaffenburg (ab 1810 als Großherzogtum Frankfurt) | Von der Leyen | Regensburg (bis 1810)

Unverändert → Herzogtümer: Anhalt-Bernburg | Anhalt-Dessau | Anhalt-Köthen | Arenberg-Meppen | Mecklenburg-Schwerin | Mecklenburg-Strelitz | Oldenburg | Sachsen-Coburg-Saalfeld | Sachsen-Gotha-Altenburg | Sachsen-Hildburghausen | Sachsen-Meiningen | Sachsen-Weimar, Sachsen-Eisenach (seit 1741 Personalunion, ab 1809 Realunion), Sachsen-Weimar-Eisenach | Fürstentümer: Hohenzollern-Hechingen | Hohenzollern-Sigmaringen | Isenburg-Birstein | Liechtenstein | Lippe | Reuß-Ebersdorf | Reuß-Greiz | Reuß-Lobenstein | Reuß-Schleiz | Salm-Kyrburg | Salm-Salm | Schaumburg-Lippe | Schwarzburg-Rudolstadt | Schwarzburg-Sondershausen | Waldeck Kategorien:

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   Geschichte der Wetterau

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