Nimm, was dein ist, und gehe hin

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  • BWV 144
  • BC A 41


Dies ist eine Kantate von Johann Sebastian Bach.


Text der Kantate

Teil 1

Coro: Nimm, was dein ist, und gehe hin

Nimm, was dein ist, und gehe hin.

Aria: Murre nicht, lieber Christ

Murre nicht, Lieber Christ,
wenn was nicht nach Wunsch geschicht;

Sondern sei mit dem zufrieden,
was dir dein Gott hat beschieden,
er weiß, was dir nützlich ist.

Corale: Was Gott tut, das ist wohlgetan, es bleibt gerecht

Was Gott tut, das ist wohlgetan,
es bleibt gerecht sein Wille;
wie er fängt meine Sachen an,
will ich ihm halten stille.
Er ist mein Gott,
der in der Not
mich wohl weiß zu erhalten:
drum lass’ ich ihn nur walten.

Teil 2

Recitativo: Wo die Genügsamkeit regiert

Wo die Genügsamkeit regiert
und überall das Ruder führt,
da ist der Mensch vergnügt
mit dem, wie es Gott fügt.
Dagegen, wo die Ungenügsamkeit das Urtel (Urteil) spricht,
da stellt sich Gram und Kummer ein!
Das Herz will nicht
zufrieden sein,
und man gedenket nicht daran:
Was Gott tut, das ist wohlgetan.

Aria: Genügsamkeit

Genügsamkeit
ist ein Schatz in diesem Leben,
welcher kann Vergnügung geben!
In der größten Traurigkeit,
Genügsamkeit,
denn es lässet sich in allen
Gottes Fügung wohl gefallen.

Corale: Was mein Gott will, das gscheh allzeit

Was mein Gott will, das g’scheh allzeit,
sein Will', der ist der beste,
zu helfen den’n er ist bereit,
die an ihn glauben feste.
Er hilft aus Not, der fromme Gott,
und züchtiget mit Maßen.
Wer Gott vertraut, fest auf ihn baut,
den will er nicht verlassen.


Verweise