Oda/Ute

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Der weibliche Vorname Oda stammt aus dem Althochdeutschen („ot“: „Besitz“) und bedeutet „Besitzerin“, „Erbin“, „die Erb-Besitz hat“, „die Erb-Besitz schützt“.

Varianten

Die Verkleinerungsform ist Odette, Varianten sind Odina, Odine, Odila, Odilberta, Odilgard, Odalinde. Die gegenwärtig gebräuchlichste Form von Oda ist Ute. Die männliche Form „Odo“ findet sich im Vornamen Otto wieder.

Heilige

Fürstinnen

  • Oda (* 805/806; † 17. Mai 913?), seit etwa 825/835 Gemahlin des sächsischen Grafen Liudolf, dem Stammvater der Liudolfinger
  • Oda (* um 873; † nach 30. November 903), Gemahlin des Kärntner Herzogs, ostfränkischen Königs und Kaisers Arnulf von Kärnten
  • Oda (Lothringen) (* 875/880; 2. Juli nach 952), Tochter des sächsischen Herzogs Otto der Erlauchte, Gemahlin des lotharingischen Königs Zwentibold, Gemahlin des lotharingischen Grafen Gerhard
  • Oda von Haldensleben (* vor 962), sächsiche Adligge, die Gattin von Miseko I. von Polen und somit Königin von Polen wurde.
  • Oda (Billunger) (auch Oda von Sachsen, Ode) († 15. März wohl nach 973), Gemahlin des sächsischen Markgrafen Hermann Billung
  • Uta von Ballenstedt (um 1000 bis vor 1046), aus dem Geschlecht der Askanier, vermählt mit Markgraf Ekkehard II. von Meißen
  • Oda von Meißen († am 31. Oktober oder 13. November nach 1018) Ehefrau des Piastenherzogs Boleslaw I.
  • Oda von Werl (* um 1050; † 13. Januar 1110), Ehefrau von Lothar Udo II., Graf von Stade und Markgraf der Nordmark
  • Oda von Stade (* vor 1055; später † 1076), Tochter Idas von Elsdorf, Ehefrau Swjatoslaw II., Mutter Wartislaw I. (Annales Stadenses, Babenberger)
  • Oda von Meinersen (* vor 1228; † vermutlich um 1260), Äbtissin der vereinigten Stifte von Gernrode und Frose

Ute

Ute ist eine Nebenfigur des Nibelungenlieds und im Jüngeren Hildebrandslied die Frau Hildebrands, des Waffenmeisters von Dietrich von Bern. In der Kudrun ist sie die Frau des Königs Ger, bzw. Utes und Gers Tochter.

Verweise