Ordnung

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Ordnung ist eine kosmische Grundstruktur, die sich z. B. in Naturgesetzen ausdrückt.


Bibelstellen

  • Psalm 88, 32-33: So sie meine Ordnungen entheiligen und meine Gebote nicht halten, so will ich ihre Sünde mit der Rute heimsuchen und ihre Missetat mit Plagen.
  • Jesus Sirach 10, 1: Ein weiser Regent hält sein Volk in Zucht und wo eine verständige Obrigkeit ist, da geht es ordentlich zu.
  • 1. Korinther 14, 33. Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens.
  • 1. Korinther 15, 23-24: Ein jeglicher aber in seiner Ordnung: der Erstling Christus; darnach die Christo angehören, wenn er kommen wird; darnach das Ende, wenn er das Reich Gott und dem Vater überantworten wird, wenn er aufheben wird alle Herrschaft und alle Obrigkeit und Gewalt.

Zucht und Ordnung

Der Ausdruck „Zucht und Ordnung“ läßt sich im Deutschen mindestens seit dem 15. Jahrhundert nachweisen. Er wird oft genauer bestimmt als „christliche Zucht und Ordnung“, wobei für die Forderung, daß Christen sich Zucht und Ordnung unterwerfen sollen, meist Paulus verantwortlich gemacht wird, der nach Luthers Bibelübersetzung den Korinthern brieflich den Rat erteilte: „Lasset alles ehrbar und ordentlich zugehen.“ Besonders starken Einfluß hatte dieser Bibelvers auf Tomas von Kempen, er gebraucht die Floskel „Zucht und Ordnung“ häufig.

Bach Kantaten

In den Bachkantaten erscheint das Wort „Ordnung“ dreimal:

Kantate 17

Es muß die ganze Welt ein stummer Zeuge werden
von Gottes hoher Majestät,
Luft, Wasser, Firmament und Erden,
wenn ihre Ordnung als in Schnuren geht.

Kantate 42

Wo zwei und drei versammlet sein in Jesu teurem Namen,
da stellt sich Jesus mitten ein und spricht darzu das Amen.
Denn was aus Lieb und Not geschicht,
das bricht des Höchsten Ordnung nicht.

Kantate 116

Ach, laß uns durch die scharfen Ruten
nicht allzu heftig bluten!
O Gott, der du ein Gott der Ordnung bist,
du weißt, was bei der Feinde Grimm
vor Grausamkeit und Unrecht ist!

Verweise