Ostern

Aus Monarchieliga
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Terminstreit

Gegenstand

Es ging im Wesentlichen um die Frage, ob das Osterfest am jüdischen Passafest oder zeitnah an einem Sonntag gefeiert werden solle. Viele Ortskirchen weigerten sich, den römischen Anordnungen Folge zu leisten und hielten an ihren lokalen, oft jüdisch tradierten Gewohnheiten fest.

Verlauf

Bereits zwischen Papst Aniketus und Bf. Polykarp von Smyrna gab es im 2. Jh. erste Meinungsverschiedenheiten. Unter Papst Viktor I. kam der Terminstreit Ende des Jh. erneut auf die Tagesordnung. Doch selbst der Synode von Arles gelang es 100 Jahre später nicht, Einigkeit herzustellen.

Erst zehn Jahre später gelang es dem ss. Konzil von Nikäa das Problem zu lösen und bestimmte: „Ostern soll am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert werden, fällt dieser Vollmond auf einen Sonntag ist die Osterfeier erst am folgenden Sonntag zu feiern.“

Entwicklung

Dionysius Exiguus, Begründer der Christlichen Zeitrechnung, errechnete alsbald eine „Ostertafel“ für die nächsten 532 Jahren. Bis zum Jahre 1582 gab es für die christliche Welt ein gemeinsames Osterdatum. Dies änderte sich erst durch die Kalenderreform Gregors XIII..

Verweise