Parlamentarismus

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Der Parlamentarismus ist - grob gesagt - die Ideologie, nach welcher die entscheidende Rolle in der Politik eines Landes ein sg. „Parlament“ zu spielen habe. Teils werden in wahnhafter Weise diesem „Parlament“ Souveränitätsrechte zugesprochen.


Entstehung

Auf den von der schismatisch-häretischen Anglikanischen Gemeinschaft dominierten britischen Inseln entstand als Folge der Bürgerkriege Mitte des 17. Jahrhunderts die Ideologie des „Parlamentarismus“. Es sollte nicht länger das Gottesgnadentum der königlichen Herrschaft politisch maßgebend sein, sondern das von Bodeneigentümern[1] gewählte Parlament. War in früheren Jahrhunderten der Kreis der Wahlberechtigten exklusiv wie beispielsweise beim preußischen Drei-Klassen-Wahlrecht, verfestigte sich im Laufe des 20. Jahrhunderts in den westlichen und westlich geprägten Staaten die Ansicht, nur die Wahlsysteme seien echt demokratisch, die ausnahmslos jedem volljährigen Staatsbürger, der nicht gerichtlich entmündigt ist, das Wahlrecht einräumen.

Der Parlamentarismus steht der monarchischen Verfaßtheit der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche diametral entgegen. Die faktische Herrschaft der finanzstärksten Kreise wird durch den Parlamentarismus begünstigt. Ferner öffnet der Parlamentarismus systematischen Verletzungen des Naturrechts Tür und Tor, was sich u. a. in ausbleibender Strafverfolgung von vorgeburtlichen Kindsmorden, „legaler“ Prostitution, „legaler“ Pornographie und der Möglichkeit von Ehescheidungen zeigt. Es zählt nicht mehr die Orientierung an der Wahrheit, sondern die Launen gottesferner Massen von Menschen, die sich in wechselnden Mehrheiten bei Wahlen widerspiegeln.

Christliche Position

Stets ist der Ideologie des Parlamentarismus entgegenzuhalten, daß jegliche legitime Herrschaft in dieser Welt sich einzig und allein aus dem absoluten Königtum Jesu Christi ableitet. Sobald ein weltlicher Monarch den Bezugsrahmen der römisch-katholischen Glaubenslehre abweist, kann seine Herrschaft keinerlei Anspruch mehr auf Legitimität erheben.

Daher ist der Parlamentarismus eine Ideologie, die widerrechtliche Herrschaft institutionalisiert. Die Post-Vaticanum-II-Scheinkirche befindet sich im Irrtum, wenn sie verbreitet, parlamentarisch regierte Staaten ohne römisch-katholische Staatsreligion, wie sie heutzutage in der westlichen und westlich geprägten Welt der Regelfall sind, seien gute Partner des Katholizismus.


Verweise



Einzelnachweise

  1. „Aristokraten“