Pascendi dominici gregis

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Entstehung

Pascendi dominice gregis ist eine Enzyklika des Papstes Pius X. vom 8. September 1907. Sie ist gerichtet an die Patriarchen, Primaten, Erzbischöfe, Bischöfe und sonstigen Ordinarien, die in Frieden und Gemeinschaft mit dem Apostolischen Stuhl stehen.

Die Enzyklika ist gegen den "Modernismus" gerichtet, eine geistige Richtung, die bestrebt ist, das Evangelium durch Umdeutungen und raffinierte Scheinargumentationen von innen zu zerstören. Es handelte sich also nach Aufklärung, Liberalismus und Sozialismus um den gefährlichsten, zugleich auch fanatischsten Angriff gegen Christus und seine Kirche.

Dieser Angriff war um so gefährlicher, als er mächtigste Unterstützung im Episkopat und bei den Mächtigen der Welt genoß. Der hl. Papst Pius X. war also gut beraten, als er diesen Kampf führte, leider wurde er nur von kleinen Teilen des Weltepiskopats unterstützt und den Verbechern und Wühlern gelang es schließlich die Macht im Vatikan zu übernehmen und dort eine modernistische Gegenkirche[1] zu etablieren.

Autoren

Als Hauptverfasser des lehrhaften Teils gilt der frz. P. Joseph Lemius O.M.I. Sein Bruder Jean Baptiste Lemius verfaßte einen Kurzkatechismus zu Pascendi. Der disziplinarische Teil wird auf den Kardinal Gaetano De Lai[2] zurückgeführt.

Modernisten

Ungenannter Adressat der Enzyklika waren der Priester und Religionsforscher Alfred Loisy, sowie der Oratorianerpater Lucien Laberthonnière[3].

Einzelnachweise

  1. d. i. die "Konzilskirche"
  2. S.C. Consistorialis, integralistisch geprägt
  3. Publikationsverbot 1913