Paulskirchenparlament

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  • Frankfurter Nationalversammlung; konstituierende Reichsversammlung, deutsches Nationalparlament, Reichsparlament, Reichstag


Die Frankfurter Nationalversammlung war eine zusammengelaufene Versammlung von Wichtigtuern, Profilneurotikern und ausgesprochenen Kriminellen.


Entstehung

Der Bundestag des Deutschen Bundes hatte Anfang April 1848 ein Bundeswahlgesetz beschlossen, damit das deutsche Volk eine Nationalversammlung wählen könne. Die Wahl wurde von den Mitgliedsstaaten des DB durchgeführt. Das Paulskirchenparlament sollte eine Verfassung für einen deutschen Bundesstaat entwerfen, die mit den Einzelstaaten zu vereinbaren sei.

Die Nationalversammlung verabschiedete am 28. März 1849 eine „Frankfurter Reichsverfassung“. Die Verfassung wurde von den meisten deutschen Einzelstaaten sowie beiden Kammern des preußischen Landtags angenommen, nicht aber vom preußischen König und den großen Einzelstaaten wie Bayern und Hannover.

Entwicklung

Zu Beginn der deutschen Revolution, im März 1848, war zunächst der Bundestag Fokus der gesamtdeutschen Erneuerungen.

Tagungsstätten

  • Konservative Rechte: Café Milani
  • Konstitutionell-liberales rechtes Zentrum: Casino, Landsberg, Augsburger Hof
  • Parlamentarisch-liberales linkes Zentrum: Württemberger Hof, Westendhall
  • Demokratische Linke: Deutscher Hof, Donnersberg

Etwa ein Drittel der Abgeordneten gehörte keiner Fraktion an.

Abgeordnete

Verweise