Philosophie

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Die Philosophie[1] versucht, mit dem Verstand oder der Vernunft zu den letzten Gründen der Gesamtwirklichkeit vorzudringen, besonders in Bezug auf das Sein und das Sollen des Menschen.


Päpstliche Aussagen zur Philosphie

Leo XIII., 4. August 1879 Enzyklika Aeterni patris Der Wert der Philospohie, um den Glauben zu sichern; die scholastische Methode des Heiligen Tomas von Aquin.


Pius X., 8. September 1907 Enzyklika Pascendi dominici gregis über den Modernismus (philosophisches Fundament). In Nr. 17 beschreibt der heilige Papst unmissverständlich, die Beziehung zwischen Philosophie und Theologie (das ist Vernunft und Glaube), wenn er sagt: „Die Philosophie hat in religiösen Dingen nicht zu herrschen, sondern zu dienen. Sie hat keine Glaubensvorschriften zu machen, sondern den Glauben mit dem Gehorsam der Vernunft zu umfassen. Sie hat nicht die Tiefe der Geheimnisse Gottes zu erforschen, sondern sie fromm und demütig zu verehren.“[2]

Die Modernisten kehren die Sache gerade um. Auf sie passen daher die Worte eines anderen Vorgängers von Uns,, Gregor IX., die er gegen einige Theologen seiner Zeit schrieb: „Einige unter Euch, vom Geist der Eitelkeit wie ein Schlauch aufgebläht, streben die von den Vätern gesetzten Grenzsteine in profaner Neuerung zu verrücken, sie unterwerfen das Verständnis himmlischer Dinge der philosophisch-rationalen Erkenntnis, nur um mit der Wissenschaft zu prunken, nicht zu irgedeiner Förderung ihrer Hörer. Verführt durch allerlei fremde Lehren, setzen sie den Kopf an den Schwanz und lassen die Magd Königin sein.“[3]


Pius X.: Denn wie viele Modernisten möchten als Lehrer in der Kirche gelten, posaunen die moderne Philosophie mit vollen Backen aus, verachten die Scholastik, haben aber, durch Flitter und Trug getäuscht, jene Philosophie nur deshalb sich angeeignet, weil sie in voller Unkenntnis der Scholastik über keine Beweismittel verfügen zur Beseitigung der Begriffsverwirrung und der Trugschlüsse. Aus der Verbrüderung von falscher Philosophie mit ihrem Glauben ist ihr an Irrtümern überreiches System entsprungen.[4]


Pius XI., „Darum sollen diese Jugendlichen nicht nur, wie alle übrigen Gläubigen, durch Belehrung und Gewöhnung gemäß den christlichen Prinzipien gebildet werden, sondern eine höhere Bildung und Erziehung erhalten, nicht zuletzt auch in der christlichen Philosophie, die zu Recht überzeitliche Philosophie genannt wird.“[5]

Verweise


Einzelnachweise

  1. griechisch = „Liebe zur Weisheit“
  2. Breve vom 16. 6.1857 gegen Günther
  3. An die Magister der Theologie zu Paris, 7. 7.1228
  4. Pascendi dominici gregis 41
  5. 28. März 1937 - Enzyklika Firmissimam constantiam, Nr. 19.