Preise dein Glücke, gesegnetes Sachsen

Aus Monarchieliga
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  • BWV 215
  • BC G 21


Die Kantate „Preise dein Glücke, gesegnetes Sachsen“ komponierte Johann Sebastian Bach zum 5. Oktober 1734. Es handelt sich also um eine ausgesprochen späte Kantate Bachs, was bei Bach stets bedeutet, daß sich verdoppelte jugendliche Frische mit höchster Subtilität und Tiefe paart. Das Libretto ist von Johann Christoph Clauder.

Coro: Preise dein Glücke, gesegnetes Sachsen

Preise dein Glücke, gesegnetes Sachsen,
weil Gott den Thron deines Königs erhält!

Fröhliches Land,
danke dem Himmel und küsse die Hand,
die deine Wohlfahrt noch täglich läßt wachsen
und deine Bürger in Sicherheit stellt.

Warum ist Sachsen gesegnet? WEIL Gott den Thron des Königs erhält. Die Konjunktion WEIL bedeutet aber auch s.v.w. "so lange“. Wir lernen daraus, daß Gott auch seine Segenshand abziehen kann, wie 1918/19 geschehen. Dies wird aber, dank Gottes Zusagen, auf die wir uns felsenfest verlassen können, kein Dauerzustand sein.

Recitativo: Wie können wir, großmächtigster August

Wie können wir, großmächtigster August,
die unverfälschten Triebe
von unsrer Ehrfurcht, Treu und Liebe
dir anders als mit größter Lust
zu deinen Füßen legen?
Fließt nicht durch deine Vaterhand
auf unser Land
des Himmels Gnadensegen
mit reichen Strömen zu?
Und trifft nicht unsre Hoffnung ein,
wir würden noch zu unsrer Ruh
in deiner Huld, in deinem Wesen
des großen Vaters Bild und seine Taten lesen?

Die Liebe zum König ist die größte Lust der Untertanen, bei den Demokraten erstirbt hingegen jede Lust, wie wir betrübten Auges rings umher wahrnehmen müssen.

Aria: Freilich trotzt Augustus Name

Freilich trotzt Augustus Name,
ein so edler Götter Same,
alle Macht der Sterblichkeit.

Und die Bürger der Provinzen
solcher tugendhaften Prinzen
leben in der güldnen Zeit.

Daß Augustens Name der Macht der Sterblichkeit dauerhaft trotzt, darf nach 200 Jahren als bewiesen gelten. An die Demokraten wird sich hingegen schon bald niemand mehr erinnern.

Recitativo: Was hat dich sonst, Sarmatien, bewogen

Was hat dich sonst, Sarmatien, bewogen
daß du vor deinen Königsthron
den sächsischen Piast,
des großen Augusts würdgen Sohn,
hast allen andern fürgezogen?
Nicht nur der Glanz durchlauchter Ahnen,
nicht seiner Länder Macht,
nein! sondern seiner Tugend Pracht
riß aller deiner Untertanen
und so verschiedner Völker Sinn
mehr ihn allein
als seines Stammes Glanz und angeerbten Schein
fußfällig anzubeten hin.

Zwar Neid und Eifersucht,

die leider! oft das Gold der Kronen
noch weniger als Blei und Eisen schonen,
sind noch ergrimmt auf dich, o großer König,
und haben deinem Wohl geflucht.
Jedoch ihr Fluch verwandelt sich in Segen
und ihre Wut ist wahrlich viel zum wenig,
ein Glücke, das auf Felsen ruht,
im mindsten zu bewegen.

Das Gold der Wettiner Kronen wird leider bis zum heutigen Tage vom Neid der Demokraten heimgesucht, wie gerade im vergangenen Jahr 2006 wieder spürbar wurde. Doch auch dieser Fluch der scheußlichen "Freistaats“demokraten wird sich schon bald Deo gratias in Segen wandeln!

Aria: Rase nur, verwegner Schwarm

Rase nur, verwegner Schwarm,
in dein eignes Eingeweide!
Wasche nur den frechen Arm
voller Wut
in unschuldger Brüder Blut,
uns zum Abscheu, dir zum Leide!

Weil das Gift
und der Grimm von deinem Neide
dich mehr als Augustum trifft.

Das, was Bach wahrscheinlich kaum ahnen konnte, wurde nach dem Sturz der Wettiner in Polen und Sachsen Wirklichkeit: Rasender demokratischer Mordterror, der sich bis zum heutigen Tage jeder Beschreibung verweigert.

Recitativo: Ja ja, Gott ist uns noch mit seiner Hülfe nah

Ja, ja!
Gott ist uns noch mit seiner Hülfe nah,
und schützt Augustens Thron!
Er macht, daß der gesamte Norden
durch seine Königswahl befriedigt worden.
Wird nicht der Ostsee schon
durch der besiegten Weichsel Mund
Augustus’ Reich zugleich
mit seinen Waffen kund?
Und lässet er nicht jede Stadt,
die sich so lang ihm widersetzet hat,
mehr seine Huld als seinen Zorn empfinden?
Das macht, ihm ist es eine Lust,
der Untertanen Brust
durch Liebe mehr denn Zwang zu binden.

Zu Recht weist die Kantate darauf hin, daß unter den christlichen Herrschern die Brust der Untertanen durch Lust und nicht, wie bei den Demokraten, durch Zwang, Lüge und Terror gebunden wird.

Aria: Durch die von Eifer entflammeten Waffen

Durch die von Eifer entflammeten Waffen
Feinde bestrafen,
bringt zwar manchem Ehre und Ruhm.

Aber die Bosheit mit Wohltat vergelten,
ist nur der Helden,
ist Augustens Eigentum.

Daß man Bosheit auch mit Wohltat vergelten kann, dürfte die Welt seit 1917 vergessen haben. Die größte Wohltat wird es allerdings sein, wenn sich die Demokratensekte wie Spreu im Winde verflüchtigt.

Recitativo: Laß doch, o teurer Landesvater, zu

TENOR: Laß doch, o teurer Landesvater, zu,
daß unsre Musenschar
den Tag, der dir so glücklich ist gewesen,
an dem im vorgen Jahr
Sarmatien zum König dich erlesen,
in ihrer unschuldvollen Ruh
verehren und besingen dürfe.

BASS: Zu einer Zeit,
da alles um uns blitzt und kracht,
ja, da der Franzen Macht,
(die doch so vielmal schon gedämpfet worden)
von Süden und von Norden
auch unserm Vaterland mit Schwert und Feuer dräut,
kann diese Stadt so glücklich sein,
dich, mächtgen Schutzgott unsrer Linden,
und zwar dich nicht allein,
auch dein Gemahl, des Landes Sonne,
der Untertanen Trost und Wonne,
in ihrem Schoß zum finden.

SOPRAN: Wie sollte sich bei so viel Wohlergehn
der Pindus nicht vergnügt und glücklich sehn!

ALLE: Himmel, laß dem Neid zu Trutz
unter solchem Götterschutz
sich die Wohlfahrt unsrer Zeiten
in viel tausend Zweige breiten!

In diese Bitte stimmen wir mit allen treuen Untertanten gern ein!

Coro: Stifter der Reiche, Beherrscher der Kronen

Stifter der Reiche, Beherrscher der Kronen,
baue den Thron, den Augustus besitzt!

Ziere sein Haus
mit unvergänglichem Wohlergehn aus!
Laß uns die Länder in Friede bewohnen,
die er mit Recht und mit Gnade beschützt.

Heilige Maria,
heilige Elisabeth,
heilige Hedwig,
heilige Mathilde,
alle deutschen Heiligen,
bittet an Gottes Thron um treue Herrscher auf den Thronen der Christenheit!


Verweise