Ratzingers Lügen

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„Wir haben deine Lehre verbessert!“ (Großinquisitor bei Dostojewskij)


Joseph Ratzinger „Die Juden haben keine andere Religion, sondern sind das Fundament des Glaubens.“


Ratzingers Fälschung des NT

Im zweiten Band seines „Jesus-Buchs“ verbreitet Joseph Ratzinger die Religionslüge, die Juden hätten Jesus von Nazareth nicht kreuzigen lassen wollen, sondern es sei alleine der Wille des römischen Statthalters Pontius Pilatus gewesen. Ratzinger verdreht damit, wie er das schon öfter getan hat, die Heiligkeit und die Wahrheit des Neuen Testaments.

Das Neue Testament gilt dem katholischen Christen als „das Wort Gottes, geschrieben unter besonderer Einwirkung des Geistes der Wahrheit,“ so im Vorwort der meisten Bibelausgaben. Die Religionslüge Ratzingers, nicht die Juden seien es gewesen, die Jesus töten wollten, sondern die Römer, übertrifft alles Vorstellbare an Dreistigkeit.

Als Jesus am jüdischen Sabbat einen Gelähmten heilte, faßte die jüdische Führungselite, die Pharisäer, den Entschluß, ihn zu töten, so bezeugt in Matthäus: „Die Pharisäer aber gingen weg und faßten den Beschluß, ihn zu töten.“[1]

Jesus urteilte über die Gierigen (heute Bankster) so: „Ihr Schlangen, ihr Natterngezücht! Wie werdet ihr dem Gericht der Hölle entrinnen?“[2] Und dann das Wort Gottes, das Ratzinger vollends als Fälscher entlarvt und klar stellt, wer die Tötung Jesu Christi wirklich wollte und sie folgerichtig auch von Pilatus einforderte: „Da versammelten sich die Hohenpriester und die Ältesten des Volkes im Palast des Hohenpriesters, der Kaiphas/Kajafas hieß, und sie beschlossen, Jesus mit List zu ergreifen und zu töten.“[3] Und weiter: „Als es Morgen war, faßten alle Hohenpriester und Ältesten des Volkes den Beschluß gegen Jesus, ihn dem Tod zu überliefern. Sie ließen ihn gefesselt abführen und übergaben ihn dem Statthalter Pilatus.“[4]

Ratzingers widerliche Verdrehung des Neuen Testaments, wonach die Juden Jesus hätten frei haben wollen und nicht den Mörder Barabbas, spottet jeder Beschreibung. „Da wandte sich der Statthalter an sie [die Juden] und sprach: 'Wen von beiden soll ich nach eurem Willen euch freigeben?' Sie riefen: 'Den Barabbas'!“[5]

Und um keine Mißverständnisse über Ratzingers Fälschung aufkommen zu lassen, die Juden hätten mit Barabbas gemeint „bar Abbas“, also „Sohn des Vaters“. Hier der Beweis dieser frevelhaften Lüge. Pilatus fragte sie nicht nach „bar Abbas“ sondern ganz klar, was er mit „Jesus“ machen soll: „Was soll ich mit Jesus machen, der Messias genannt wird?“[6] Pilatus: „'Was hat er denn Böses getan?' Da riefen alle: 'Ans Kreuz mit ihm'.“[7]

Was dann kam, erinnert an den Haß der modernen Pharisäer gegenüber all jenen, die über sie aufklären wie einstmals Jesus. Das Nürnberger Siegertribunal erinnert an das Tribunal im Hofe des Pilatus über Jesus Christus. Sie spannten in Nürnberg ihre Vasallen ebenso ein, über die unterlegenen Deutschen zu richten, wie sie damals den Statthalter Roms für ihr blutrünstiges Werk an Jesus dem Aufklärer einspannten. Sie wollten in Nürnberg Blut und sie wollten in Golgatha Blut: „Da rief das ganze Volk: 'Sein Blut komme über uns und unsere Kinder'.“[8]

Überdies berichten uns die jüdischen Quellen, daß Jesus tatsächlich von den Juden getötet wurde: „Darüber hinaus versucht der Talmud in keiner Weise der Verantwortung für den Tod Jesus auszuweichen. Ganz im Gegenteil, der Talmud bestätigt, daß Jesus den Tod verdiente und daß ihn die Juden selbst töteten.“[9]

Gleich nach Bekanntwerden von Ratzingers ekelerregender Religionsfälschung war ihm der Dank der modernen Pharisäer gewiss: „Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich beim Papst bedankt, weil der im zweiten Band seines Jesus-Buchs festgestellt hat, von einer Kollektivschuld der Juden am Tod Jesu könne nicht gesprochen werden.“[10]

Ein kleiner Teil der katholischen Geistlichkeit unter dem damaligen Erzbischof Marcel Lefebvre spaltete sich von Rom ab wegen der 1965 begonnenen Religionsfälschungen. So entstand die Piusbruderschaft. Bischof Lefebvres Biograf, der heutige Führer der Bruderschaft Tissier de Mallerais, zitiert ihn zustimmend mit den Worten:

„Da Israel den wahren Messias zurückgewiesen hat, erfand es für sich einen anderen, diesseitigen und irdischen Messianismus: die Beherrschung der Welt durch das Geld, durch die Freimaurerei, durch die Revolution, durch die sozialistische Demokratie. …
Die Weltherrschaftspläne der Juden werden in unserer Zeit Wirklichkeit seit der Gründung der Freimaurerei und der Revolution, die die Kirche enthauptet und die sozialistische Weltdemokratie eingeführt hat.“

Joseph Ratzinger ist bekannt für seine Religionsfälschungen. Er wird zum Beispiel nicht müde zu behaupten, daß die Juden das auserwählte Volk Gottes seien und daß der Gott der Juden natürlich der Gott der Christen sei. Aber Jesus Christus macht in Johannes klar, daß sein Vater (Gott) nicht der Vater der Juden ist. Deren Gott, so in Johannes, sei der Teufel selbst.[11]


Verweise


Einzelnachweise

  1. Matthäus 12, 14
  2. Matthäus 23, 33
  3. Matthäus 26, 3
  4. Matthäus 27, 1 - 2
  5. Matthäus 27, 21
  6. Matthäus 27, 22
  7. Matthäus 27:23
  8. Matthäus 27:25
  9. Das jüdische Magazin FORWARD, USA, Ausgabe 8. Mai 2009
  10. DIE WELT, 16. 3.2011, S. 26
  11. Johannes 8, 42 ff.