Rita von Kaskia

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  • Hl. Rita von Cascia OESA
  • * um 1370 zu Roccaporena bei Kaskia


Name

Kurzform von ital. Margherita, zu Margarete

Leben

Entgegen ihrem Wunsch wurde sie von ihren Eltern einem Mann zur Frau gegeben, dessen Roheiten sie mit größter Geduld ertrug. Nach der Ermordung ihres Gatten erbat sie von Gott den Tod ihrer beiden Söhne, um diese vor der Ausübung der Blutrache abzuhalten. Als auch diese starben, trat sie mit etwa 33 Jahren zu Kaskia in das Augustinerinnen-Eremitenkloster ein. Sie zeichnete sich durch ungewöhnlichen Gebets- und Bußeifer aus und durch eine tiefe Verehrung des Gekreuzigten.

Rita erhielt auch mystische Gebetsgnaden. 15 Jahre vor ihrem Tod empfing sie die Stigmen der Dornenkrone. T am 22. 5. 1457 (1434 i’) zu Cascia. Bald nach ihrem Tod ereigneten sich zahlreiche Wunder, sodaß sie als „Helferin in aussichtslosen Nöten“ angerufen wird. Ihr Leib wurde 1457 in einen wertvollen Sarkophag gebettet, man fand ihn 1703 noch unversehrt. Seliggesprochen 1628, heiliggesprochen am Z4. 5. 1900. An ihrem Fest werden die „Rita-Rosen“ geweiht: Nach der Legende blühte in ihrem winterlichen Garten zu Roccaporena während ihrer letzten Krankheit eine Rose.

Gedächtnis

22. Mai

Darstellung

Verweise