Romuald von Kamaldoli

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  • * um 952 in Raben
  • † 19. Juni 1027 in Val di Castro


Romuald von Kamaldoli war ein Heiliger und Ordensgründer der Kamaldulenser.


Leben

Romuald führte bis zu seinem 20. Lebensjahr ein unbeständiges Leben. Nach einer Familienkrise wurde er Mönch.

Er setzte sich für ein strengeres Klosterleben einsetzte. Er lebte in einer Grotte in Istrien. 978 zog er mit dem gestürzten Dogen von Venedig Pietro Orseolo in die Pyrenäen, wo sie eine Eremitengemeinschaft gründeten.

Seit 999 gründete und reformierte Romuald viele Klöster. Dann gründete er das Kloster Monte di Camaldoli. In dieser Klosterneugründung verband er Elemente des alten ägyptischen Einsiedlertums mit der Ordensregel Benedikts. Daraus ging schließlich der Kamaldulenserorden hervor, der sich durch strenge Regeln auszeichnete. So lebten die Mönche zwar als Gemeinschaft in einzelnen Zellen zusammen, übten sich allerdings in andauerndem Schweigen und Fasten.

Romuald starb am 19. Juni 1027 in Val di Castro in einer abgeschiedenen Klause, in die er sich zurückgezogen hatte, als er den Tod nahen fühlte. Seine Reliquien werden in einem Marmorschrein in der Kirche Ss. Biagio e Romualdo in Fabriano aufbewahrt.

Romuald wurde schon bald nach seinem Tod als Heiliger verehrt und im Jahre 1032 heiliggesprochen.

Verehrung

  • In künstlerischen Darstellungen wird Romuald als Einsiedler oder im weißen Kamaldulenserhabit, mit Himmelsleiter, Buch und Totenschädel, gezeigt.
  • 19. Juni


Verweise