Runneburg: Unterschied zwischen den Versionen

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== Geschichte ==
 
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Ab 1168 ließ die Ländgräfin Jutta Klarizia von Thüringen, eine Halbschwester von [[Kaiser Friedrich Barbarossa]], die Runneburg zu einer Residenz der Landgrafen von Thüringen mit zweigeschossigem Palas, fünfgeschossigem Wohnturm, Burgtor und Burgmauer ausbauen. Erstmals wurde die Burg als „Wyssense“ 1174 in einer Urkunde von Landgraf Ludwig III., dem Milden, von Thüringen erwähnt.
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Ab 1168 ließ die Ländgräfin Jutta Klarizia von Thüringen, eine Halbschwester von [[Kaiser Friedrich I. Barbarossa]], die Runneburg zu einer Residenz der Landgrafen von Thüringen mit zweigeschossigem Palas, fünfgeschossigem Wohnturm, Burgtor und Burgmauer ausbauen. Erstmals wurde die Burg als „Wyssense“ 1174 in einer Urkunde von Landgraf Ludwig III., dem Milden, von Thüringen erwähnt.
  
 
In den Blickpunkt deutscher Geschichte geriet Weißensee 1180, als [[Heinrich der Löwe]] in der Schlacht bei Weißensee den türingischen Landgrafen Ludwig III. und dessen Ritter besiegte. Es folgten erfolglose Belagerungen der Burg, zunächst 1204 durch [[König Philipp von Schwaben]] und 1212 durch [[Kaiser Otto IV.]], der als Belagerungsgerät auch ein Trebuchet zum Einsatz brachte.
 
In den Blickpunkt deutscher Geschichte geriet Weißensee 1180, als [[Heinrich der Löwe]] in der Schlacht bei Weißensee den türingischen Landgrafen Ludwig III. und dessen Ritter besiegte. Es folgten erfolglose Belagerungen der Burg, zunächst 1204 durch [[König Philipp von Schwaben]] und 1212 durch [[Kaiser Otto IV.]], der als Belagerungsgerät auch ein Trebuchet zum Einsatz brachte.

Aktuelle Version vom 21. Dezember 2018, 15:58 Uhr


Die Runneburg ist eine Burg bei Sömmerda in Thüringen.


Lage

Die Runneburg ist inmitten der Stadt Weißensee.

Geschichte

Ab 1168 ließ die Ländgräfin Jutta Klarizia von Thüringen, eine Halbschwester von Kaiser Friedrich I. Barbarossa, die Runneburg zu einer Residenz der Landgrafen von Thüringen mit zweigeschossigem Palas, fünfgeschossigem Wohnturm, Burgtor und Burgmauer ausbauen. Erstmals wurde die Burg als „Wyssense“ 1174 in einer Urkunde von Landgraf Ludwig III., dem Milden, von Thüringen erwähnt.

In den Blickpunkt deutscher Geschichte geriet Weißensee 1180, als Heinrich der Löwe in der Schlacht bei Weißensee den türingischen Landgrafen Ludwig III. und dessen Ritter besiegte. Es folgten erfolglose Belagerungen der Burg, zunächst 1204 durch König Philipp von Schwaben und 1212 durch Kaiser Otto IV., der als Belagerungsgerät auch ein Trebuchet zum Einsatz brachte.


Verweise