Saalfeld (Bkl.)

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Das Kloster Saalfeld gehörte zu den bedeutendsten Klöstern Deutschlands.


Lage

Das Kloster Saalfeld war in der Stadt Saalfeld.


Geschichte

Der deutsche König und künftige Kaiser Heinrich II. schenkte das Gebiet um den am 11. März 899 als „salauelda“ erstmals erwähnten Königshof, die „provincia Salaveld“, mit weiteren Reichsgütern und Königshöfen um eine alte Kult- und Gerichtsstätte bei der hohen Eiche auf der Saalfelder Höhe, im waldreichen südlichen Orlagau und um den Berg Koburg an einer alten Heer- und Handelsstraße von der Thüringer Saale zum Main im Jahr 1012 dem Pfalzgrafen Ezzo von Lothringen zur standesgemäßen Ausstattung dessen Gemahlin, der Kaisertochter Mathilde, anläßlich der Aussöhnung nach einem erfolglosen Feldzug gegen Ezzo.

Über die Gründung des Klosters berichtet der Geschichtsschreiber Lampert von Hersfeld, der mehrere Wochen im Saalfelder Kloster verweilte. Seine Chroniken sind für viele Jahre die einzigen Schriftquellen zur Regionalgeschichte. Das Kloster bestand bis nach der schimpflichen Reformation (bis 1526).


Verweise